Bamberg
Gewalt

Nach brutalen Attacken in Bamberg: Sicherheit in Stadtbussen wird erhöht

Nach mehreren brutalen Angriffen auf Busfahrer haben die Bamberger Stadtwerke aufgerüstet - mit Kameras, Selbstverteidigungskursen und Notknöpfen.
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Busfahrer lernen Handgriffe der Selbstverteidigung. Foto: Matthias Hoch
Busfahrer lernen Handgriffe der Selbstverteidigung. Foto: Matthias Hoch

Solche Alarmknöpfe sind in allen 63 Fahrzeugen der Stadtwerke Bamberg versteckt und direkt mit einer Leitstelle verbunden. Videokameras zeichnen außerdem das Geschehen im Innenraum auf. Trennwände sorgen dafür, dass Angreifer nicht direkt an den Fahrer herankommen.

Neues Sicherheitskonzept: Flotte der Stadtwerke Bamberg soll umgerüstet werden

Nach und nach soll die ganze Flotte der Stadtwerke nach dem neuen Sicherheitskonzept umgerüstet werden. Einen hohen fünfstelligen Betrag gibt das städtische Tochterunternehmen dafür aus.

Fahrer bekommen Training in Selbstverteidigung und Deeskalation

Alle 161 Fahrer erhalten außerdem ein Training in Selbstverteidigung und Deeskalation, um in brenzligen Situationen richtig zu reagieren.

Seit den Sicherheitsmaßnahmen kam es nur zu einem Übergriff: An Fasching hat ein Betrunkener einen Fahrer attackiert. Der drückte den Notknopf - der Angreifer wurde verhaftet.

Was die Fahrer zu den Neuerungen sagen, lesen Sie im Premiumbereich auf infranken.de

Auch in Nürnberg wurde kürzlich ein Busfahrer attackiert. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.

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