Bamberg
Entwicklung

Muna-Zukunft: Was geschieht zwischen Wald und Asphalt?

Über die Zukunft der Muna soll unter Beteiligung möglichst vieler entschieden werden. Die Bürgerinitiative fordert nun weitere Schutzzonen auf dem Gelände.
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Foto: Ronald Rinklef
Foto: Ronald Rinklef

Seit dem Bürgerentscheid sind aus Stadtrat und Parteien immer wieder neue Vorschläge zur künftigen Beplanung der Muna veröffentlicht worden. "Die monatelang als "alternativlos" bezeichneten Planungen für Gewerbe- und Industrieflächen sind vom Tisch und werden einfach durch

Wohnbebauung oder Ähnlichem ersetzt. Das bestätigt ein gewisses Misstrauen in der Bevölkerung

gegenüber den politisch Verantwortlichen", wird Karin Einwag in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative zitiert, die nun eigene Vorschläge vorlegt: Bannwald und Naturschutzgebiete würden bis hin zu ein paar versiegelten Restflächen wachsen. Wenige Wochen vor ersten "Sondierungsgesprächen" über die Zukunft der Fläche am Rande des Hauptsmoorwaldes präsentiert die BI diese Position und fordert zudem ein "Gesamtkonzept für eine nachhaltige Stadtentwicklung" sowie weniger Verkehrsbelastung für Bamberg Ost.

"Wenn man sich das betrachtet, würde ja nur noch ein handtuchgroßes Stück übrigbleiben", sagt dazu CSU-Fraktionsvorsitzender Helmut Müller: "Dafür bräuchten wir den ganzen Aufwand nicht zu betreiben." Klaus Stieringer (SPD) weist darauf hin, dass die Mehrheit der Bürger gegen einen Gewerbepark gestimmt habe - aber nicht gegen die von SPD, FDP und BuB favorisierte Wohnbebauung. Das sieht die Bürgerinitiative freilich anders.

Mehr Hintergründe, unter anderem mit Stimmen von OB Starke und Ursula Sowa (GAL) sowie einen Kommentar lesen Sie hier bei inFranken.dePlus (für Abonnenten kostenlos).



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