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Stadelhofen
Wahl

Mit Böllerschlägen grüßen die Wölkendorfer ihren neuen Bürgermeister

Bei der Stichwahl zum Bürgermeister von Stadelhofen machte Volker Will von der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) das Rennen.
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Gratulation in Zeiten der Pandemie: Ludwig Göhl (r.) beglückwünscht seinen Nachfolger Volker Will (l.).  Foto: Joseph Beck
Gratulation in Zeiten der Pandemie: Ludwig Göhl (r.) beglückwünscht seinen Nachfolger Volker Will (l.). Foto: Joseph Beck

Bei der Stichwahl zum Bürgermeister von Stadelhofen machte Volker Will von der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) das Rennen. Einer der ersten Gratulanten war sein Parteifreund Ludwig Göhl, der 18 Jahre die Geschicke der Juragemeinde gelenkt hatte und nicht mehr zur Wahl angetreten war. Der Wölkendorfer besiegte den Steinfelder Wolfgang Schrauder (CSU).

Von den 1031 Stimmberechtigten gaben 946 ihre Stimmen ab, 943 waren gültig und drei ungültig. Für Schrauder votierten 396 Menschen (plus 58 gegenüber vor 14 Tagen) und für Will 547 (plus 132). Will siegte also mit 58 Prozent.

Der neue Bürgermeister freute sich sehr über sein Ergebnis und dankte allen für die hohe Wahlbeteiligung. Als seine ersten Maßnahmen nach der Amtsübernahme nannte er den Ausbau der Wasserversorgung in Steinfeld und die Realisierung des Steinfelder Baugebietes Ulrichshöhe. "Insgesamt ist es für mich wichtig, in allen zehn Orten Bauplätze für junge Familien zu schaffen, um den ständigen Schwund unserer Bevölkerung zu stoppen", sagte Will. Während es sachte zu schneien begann, waren vom Rathaus die Kanonen- und Böllerschläge von Wills Heimatdorf Wölkendorf zu hören. Dort ließen es sich die Bewohner trotz Corona nicht nehmen, ihren neuen Bürgermeister lautstark zu feiern.

Der unterlegene Schrauder gratulierte Will und wünschte ihm eine gute Hand für das Wohl der Gemeinde: "Wir müssen gut zusammenarbeiten für das Wohl der Gemeinde und somit aller Einwohner. Dazu bin ich bereit."

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