Melkendorf
Feuer

Mindestens 150.000 Euro Schaden nach Brand in Melkendorf

Ein Einfamilienhaus im Litzendorfer Gemeindeteil Melkendorf ist am Freitag bei einem Brand weitgehend zerstört worden. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt.
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Ein Einfamilienhaus im Litzendorfer Gemeindeteil Melkendorf ist am Freitag bei einem Brand weitgehend zerstört worden. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.. Fotos: Ronald Rinklef
Ein Einfamilienhaus im Litzendorfer Gemeindeteil Melkendorf ist am Freitag bei einem Brand weitgehend zerstört worden. Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.. Fotos: Ronald Rinklef
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Kurz vor 16.45 Uhr bemerkten Nachbarn das Feuer und die enorme Rauchentwicklung bei dem Wohnanwesen in der Otterbachstraße und setzten den Notruf ab. Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehren standen eine Garage und eine unmittelbar daran angrenzende ehemalige Stallung mit gelagertem Stroh in Flammen.

Die Flammen griffen schnell auf den Dachstuhl des Anwesens über, der trotz eines Großeinsatzes von Rettungskräften komplett abbrannte. Gegen 18.30 Uhr hatten die Feuerwehren den Brand größtenteils im Griff.

Das Einfamilienhaus sei - nicht zuletzt durch das Löschwasser - unbewohnbar geworden, so Czech. Der Schaden wird auf midnestens 150.000 Euro geschätzt. Zum Zeitpunkt des Brandes waren alle Bewohner nicht zu Hause. Bei ihrer Rückkehr während der Löscharbeiten waren sie allerdings sichtlich geschockt und wurden vom Rettungsdienst betreut. Derzeit finden sie bei hilfsbereiten Nachbarn Unterschlupf.

Ersten Meldungen einer Zeugin zufolge solltdem Feuer eine Art Explosion im Schuppen voraus gegangen sein. Dafür hatte die Polizei am Abend allerdings keine Anhaltspunkte.

Durch ihr rasches Eingreifen konnten die rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres unmittelbar angrenzendes Nachbaranwesen verhindern. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden bis tief in die Nacht andauern. Der Bamberger Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Brandursache übernommen.

jgö/jb/pol


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