Königsfeld
Kirche

Michael Herbst ist neuer Diakon in Königsfeld

Nach seiner Weihe im Dom zu Bamberg wurde Diakon Michael Herbst aus Hohenpölz jetzt in seiner Heimatpfarrei Königsfeld feierlich eingeführt.
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Diakon Michael Herbst Alle Fotos: Joseph Beck
Diakon Michael Herbst Alle Fotos: Joseph Beck
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Mit Michael Herbst feierten die Pfarrer Michel Herrmann, Georg Holzschuh, Georg Lohneiß. Dieter Jung, Diakon Markus Grasser und Lektor Karl Brehm.

Pfarrer Herrmann begrüßte alle Gläubigen in der vollen Pfarrkirche des Hl. Jakobus d.Ä. und der Hl. Katharina an dem außergewöhnlichen Termin und ebensolchem Anlass: "Heute nehmen wir Michael Herbst auf in unsere Pfarrei als Diakon für den Dienst an Gott und den Menschen." Dazu wurde der neue Diakon befragt und mit Symbolen für die einzelnen Aufgaben bedacht. Auf die Frage nach der Bereitschaft, das Evangelium zu verkünden, und seiner Zusage übergab ihm Pfarrer Herrmann das Evangeliar.

Bündel von Aufgaben

Lektor Karl Brehm und die Pfarrgemeinderäte Karin Stadter, Maria Kunzelmann, Doris Popp und Monika Dittrich aus den Pfarreien Königsfeld, Steinfeld und Stadelhofen stellten die Fragen nach seiner Bereitschaft zum Spenden der Taufe, der Assistenz bei Hochzeiten, dem Halten von Wortgottesdiensten, Andachten, Beerdigungen und Segensfeiern. Der Ministrant Daniel Rudrof aus Steinfeld wollte wissen, ob er sie in ihrem Dienst unterstütze. Dieselbe Frage wurde auch in Bezug auf die Pfarrgemeinderäte gestellt. Alle diese Fragen beantwortete Herbst mit einem kräftigen "Ja". Auch sei er bereit, Hilfsbedürftige, Alte und Sterbende zu besuchen und ihnen die Kommunion beziehungsweise die Wegzehrung zu bringen. Der Diakon lud sich also ein großes Bündel von Aufgaben auf.

Anschließend verkündete er in Gesangform aus dem Matthäusevangelium von den Werken der Barmherzigkeit.

Bei seiner Predigt kam Pfarrer Herrmann nochmals auf das Evangelium zu sprechen. Er forderte: "Auch wir, die Getauften, haben gewisse Grundlagen zu erfüllen, damit man an uns erkennt, dass wir Christen sind." Dann verwies er auf den Tagesheiligen, den Hl. Martin, der noch vor seiner Bekehrung den Mantel mit dem armen Bettler geteilt habe. "Wir müssen Liebe zeigen und Erbarmen haben", fuhr der Geistliche fort.

Bei den Grußworten sprach Pfarrgemeinderatsvorsitzender Sven Döppmann den Dank und die Freude der Jurabewohner aus: "Wir freuen uns, dass ein Schaf aus unserer Gemeinde als Diakon geweiht wurde." Er übergab dem Diakon eine grüne Dalmatik, eines der Gewänder eines Diakons. Bürgermeisterin Gisela Hofmann (BBL) sei stolz, dass Herbst in ihrer Gemeinde wirken könne. Auch sie übergab ein Geschenk. Dazu fügte sie noch eine alte Schiefertafel des Kirchturms, auf den sie den Weihespruch von Herbst eingeritzt habe: "Seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Den Schluss der Dankesworte und Glückwünsche machte Edwin Stadter als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr.

Dank an die Eltern

Bei seinen Dankesworten bedankte sich Diakon Herbst besonders bei seinen Eltern Renate und Rudolf. Er betonte die Gemeinsamkeit des Christenvolkes und wies auf die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils hin.

Nach dem Schlusssegen gab es auf dem Kirchenvorplatz noch eine Agape und viele gratulierten ihrem neuen Diakon.

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