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Bamberg
Eröffnung

Landesgartenschau: Seehofer lädt nach Bamberg ein

Mit einem Festakt vor über 1300 Menschen wurde die 16. bayerische Landesgartenschau eröffnet. Ministerpräsident Seehofer lud alle Bayern ein, Bamberg zu besuchen.
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Horst Seehofer hat am Donnerstag die bayerische Landesgartenschau in Bamberg eröffnet. Fotos: Ronald Rinklef
Horst Seehofer hat am Donnerstag die bayerische Landesgartenschau in Bamberg eröffnet. Fotos: Ronald Rinklef
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Es war besonders der Fischpass, der es dem Ministerpräsidenten angetan hatte. "Das sieht ja geradezu malerisch aus. Die Landesgartenschau ist eine Oase der Erholung geworden", meinte Horst Seehofer am Ende eines zweistündigen Rundgangs über die Landesgartenschau in Bamberg.

Wie ihm ging es vielen Besuchern, die den Tag der Eröffnung der 16. Landesgartenschau zu einem Rundgang über das 18,5 Hektar große Ausstellungsgelände genutzt hatten. Trotz wolkenverhangenen Wetters präsentierte sich das ehemalige Industrieareal wie eine blühende Erlebnislandschaft voller Attraktionen. Und die Begeisterung war groß.

Einer der Höhepunkte der Landesgartenschau ist der neu geschaffene Erba-Bach, der sich auf einer Länge von 1,2 Kilometern durch die Halbinsel schlängelt und die jahrzehntelang versperrte Durchgängigkeit für die Tierwelt des Wassers schafft.


Die Landesgartenschau als Lebensgefühl


Für Ministerpräsident Seehofer ist diese Form von Umweltschutz kein unbedeutender Wert, wie er in seiner Festansprache vor über 1300 Zuhörern deutlich machte: "Es sind vor allem Natur und Landschaft, die dazu beitragen, dass sich so viele Menschen in Bayern wohlfühlen", sagte er und forderte mehr qualitatives, statt quantitatives Wachstum. Bayern sei nicht nur ein dynamischer Wirtschaftsstandort, sondern auch eine lebens- und liebenswerte Heimat. "Dieses Lebensgefühl wollen wir auch mit den Landesgartenschauen zum Ausdruck bringen. Nur das was die Menschen schätzen, schützen sie auch", sagte Seehofer.

Zusammen mit vielen Dutzenden Begleitern und unter dem Dauerfeuer der Fotografen und Gartenschau-Besucher besichtigte der Ministerpräsidenten die Informationsstände des Landwirtschafts- und Umweltministeriums. Einer Premiere wohnte er im "Gottesgarten der Religionen" bei. Hier beteten und sangen Vertreter der drei großen monotheistischen Religionen in Bamberg gemeinsam unter einem Kuppelzelt, das einer Blüte mit drei Blütenblättern nachgebildet ist - ein Sinnbild für die in Bamberg gelungene Annäherung zwischen Christen, Juden und Musilimen.

Für die Gastgeberstadt der 16. bayerischen Landesgartenschau sparte Seehofer nicht an Schmeicheleinheiten. Vom Welterbe bis zu den Brose Baskets - wenige Städte hätten so viele Attraktionen zu bieten wie Bamberg. Wörtlich sagte er: "Ich lade die ganze bayerische Bevölkerung ein. Kommt nach Bamberg. Wer Bamberg noch nicht gesehen hat, kennt Bayern nicht."
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