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Bamberg
Ausstellung

Kunstpavillon: fünf Franken präsentieren ihre Werke im Hain

Zeitgenössische Werke inmitten der Natur erleben Besucher am 3. August in Bambergs grüner Oase. Im Hain präsentieren sich in fünf Pavillons fünf Künstler aus der Domstadt und Nürnberg zwischen 10 und 19 Uhr.
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Die Künstler, die am 3. August im Hain ausstellen: Thomas Johann Dennerlein, Sabrina Catowiez, Sven Weihreter, Hans Günter Ludwig und Anna Bien Foto: Winfried Baumann
Die Künstler, die am 3. August im Hain ausstellen: Thomas Johann Dennerlein, Sabrina Catowiez, Sven Weihreter, Hans Günter Ludwig und Anna Bien Foto: Winfried Baumann
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"Denn wahrhaft steckt die Kunst in der Natur", meinte Albrecht Dürer einmal. Und trifft am 3. August den Nagel auf den Kopf, wenn fünf Franken ihre Werke in Bambergs grüner Oase ausstellen: Beim "Kunstpavillon", der im vergangenen Jahr erstmals über 1500 Besucher anzog. Wobei Interessenten zum zehnjährigen Bestehen keineswegs nur aus dem fränkischen Raum, sondern der ganzen Republik kamen, wie Sabrina Catowiez als Organisatorin der veranstaltenden Künstlergruppe Monopteros berichtete.

In Kontakt treten
Fünf Pavillons werden inmitten der Natur zur Galerie: Diesmal stellen neben Sabrina Catowiez, Thomas Johann Dennerlein und Hans Günter Ludwig von der Künstlergruppe Monopteros Anna Bien und Sven Weihreter aus. Lustzuwandeln gilt es von historischem Ort zu historischem Ort, um in ihre Welten einzutauchen.
So freuen sich die Protagonisten darauf, Besucher in ihren Schaffensprozess blicken zu lassen und sich mit ihnen auszutauschen.

"Mit der Natur kann man wunderbar arbeiten. Sie ist eine Galerie, in der sich Menschen offener begegnen als in anderen Räumen", meint Sabrina Catowiez. Sie präsentiert am "Hölzernen Pavillon" ihren zweiten Kunstkubus: "Ein multiples Werk aus neun Holzwürfeln, das die Geschichte des Turms als Symbol und Zentrum menschlicher Lebensarchitektur beleuchtet." Darüber hinaus werden neue Arbeiten der Bambergerin in Acryl- und Collagentechnik zu sehen sein, die "Lebensstrukturen und die Vereinbarkeit des menschlichen Daseins mit dem natürlichen Raum im 21. Jahrhundert" thematisieren.



Zwischen den Kulturen
Zum ersten Mal stellt Anna Bien beim Bamberger "Kunstpavillon" aus. In Nürnberg fand die Südkoreanerin, die in der Frankenmetropole Malerei studierte, schon in den 80er-Jahren eine zweite Heimat. Die Auseinandersetzung mit der Kunst der westlichen Moderne suchte Anna Bien, nachdem sie sich zuvor an der Hanyang Universität von Seoul mit Ostasiatischer Malerei befasste. Mit einem Skulpturenensemble erwartet die Künstlerin Interessenten am "Ruhetempel": Und widmet sich - wie Dürer im 16. und Beuys im 20. Jahrhundert - dem Hasen als Symboltier, der in den Mittelpunkt ihrer Rauminstallation rückt.

Der tiefere Sinn
Am "Musikpavillon" präsentiert der zweite Gast der Künstlergruppe Monopteros aktuelle Arbeiten: Sven Weihreter. Fragezeichen malt der Nürnberger "in die sogenannte Realität": Ein Querdenker, der Menschen anregt, zwischen den Zeilen zu lesen. Ja, nach der tieferen Bedeutung von Nebensächlichkeiten und Alltäglichkeiten zu suchen, die einem auf den ersten Blick vielleicht entgeht. Ein Ansatz, der am Sonntag sicher auch den einen oder anderen Besucher zum Philosophieren anregt.

Hans Günter Ludwig ließ sich wieder von Literaten inspirierten: Franz Kafka, Hermann Hesse, Christian Morgenstern und E.T.A. Hoffmann. Unter dem Titel "Bebilderte Poesie" zeigt der Bamberger Maler und Grafiker am "Roten Pavillon" (Monopteros) Scherenschnitte, Arbeiten, die mit Ölkreide, Farb- und Bleistiften entstanden.

"Spannende Kunst"
Wandern wir weiter zum "Steinernen Pavillon", an dem zuletzt noch Thomas Johann Dennerlein Kunstinteressenten erwartet. Abstrakte Bildwerke mit Verknüpfungen aus Fäden, Wolle und Schnüren stellt er unter dem Stichwort "Edition Verspannungen" aus. Das sensible Gleichgewicht in der Welt rückt der Bamberger über dererlei Zusammenhänge in den Blickpunkt. Mehr darüber aber am 3. August ab 10 Uhr, wenn der "Kunstpavillon" beginnt.

Weitere Infos zu Sven Weihreter und Sabrina Catowiez gibt 's im Netz ebenso wie zum Kunstpavillon.

 

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