Bamberg
Lagarde-Campus

Kulturquartier: Stadt will das Zentrum selbst leiten

Jetzt ist es raus: Die Stadt will beim Kulturquartier selbst die Regie führen. Das würde auch ehrenamtlichen Organisationen die Nutzung erleichtern.
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Aus dem Luftbild lässt sich das künftige Kulturquartier sehr gut erkennen. Oben erstreckt sich als  Querriegel  die alte Reithalle. Das im Anschluss unterhalb befindlliche große Gebäude ist die ehemalige US-Posthalle. Ronald Rinklef
Aus dem Luftbild lässt sich das künftige Kulturquartier sehr gut erkennen. Oben erstreckt sich als Querriegel die alte Reithalle. Das im Anschluss unterhalb befindlliche große Gebäude ist die ehemalige US-Posthalle. Ronald Rinklef

Beim Projekt eines Kulturquartiers im Lagarde-Campus zeichnet sich eine Steuerung durch die Stadt Bamberg ab. Entsprechende Pläne hat der Konversionssenat gebilligt. Die Sprecherin der grünen Fraktion, Ursula Sowa, bezeichnete die jetzt vorgezeichnete Linie als Durchbruch und klares Bekenntnis zum Kulturquartier. Freude löste die einstimmig gefasste Entscheidung auch beim Verein Kulturquartier Lagarde aus. Er hatte seit 2016 dafür gekämpft, in den Räumen von Reit- und Posthalle einen Veranstaltungsraum zu schaffen, der Kulturträgern genauso offensteht wie Vereinen und Institutionen der Region. Das Kulturquartier Lagarde solle zu einer Mitte in Bamberg-Ost werden. Auch Kulturreferent Bürgermeister Christian Lange (CSU) unterstützt die Lösung, plädiert aber erst dann für einen Ausbau, wenn der "Kunstraum Kesselhaus" saniert sei und die Tiefgarage unter dem Kulturhof genannte Platz im Lagarde-Campus fertiggestellt sei. Dies soll nicht vor 2022 der Fall sein.

Wieso die Entscheidung trotzdem noch nicht in trockenen Tüchern ist und einen Kommentar des Autors lesen Sie hier im Premiumbereich von infranken.de.

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