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Sturm

Kreis Bamberg größtenteils vom Sturm verschont

Umgeknickte Bäume, kaputte Dächer und ein Anstieg beim Hochwasser sind die Folgen von "Burglind" im Landkreis Bamberg.
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Die Itz (hier bei Busendorf) überflutete mehrere Straßen.Foto: Ralf Kestel
Die Itz (hier bei Busendorf) überflutete mehrere Straßen.Foto: Ralf Kestel
Für die Betroffenen in Wind mag es ein schwacher Trost sein. Aber der Rest des Landkreises Bamberg ist beim Sturm "Burglind" äußerst glimpflich davongekommen. So wurden der Polizeiinspektion Bamberg-Land bis Mittwochnachmittag keine witterungsbedingten Verkehrsunfälle bekannt. Gemeldet wurden der Polizei lediglich drei umgestürzte Bäume: in Heiligenstadt, in Hirschaid und am Würgauer Berg. Um die Sicherung und Entfernung der Hindernisse kümmerten sich Feuerwehren und Straßenmeistereien.

Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann kann allerdings von einer "stattlichen Anzahl von umgeknickten Bäumen" berichten, die von den Feuerwehren weggeräumt werden mussten. Ursache sei eine starke Windböe gewesen die gegen Mittag von Baunach und Rattelsdorf in Richtung Jura zog. Zuvor habe der Sturm im Raum Pommersfelden, zum Beispiel auch in Stolzenroth, Dächer schwer beschädigt. Erfreulich sei, dass es keine Personenschäden gegeben habe. Ein geringeres Problem als der Wind war offenbar der Regen. Zwar habe die Feuerwehr in der Früh wegen einer überfluteten Straße nach Merkendorf ausrücken müssen. Von überfluteten Kellern und ähnlichem sei allerdings nichts bekannt geworden, so Ziegmann.

Obwohl der Starkregen am Vormittag nicht ganz so stark ausfiel, wie teils befürchtet, stiegen die Flusspegel weiter an. Zudem haben sich die Wassermengen, die im Einzugsbereich von Main und Regnitz niedergingen auf den Weg flussabwärts gemacht. Besonders steil war der Anstieg Itz-Pegels. An der Messstelle Schenkenau, nördlich der Landkreisgrenze, wurde am Mittwoch bereits um 10.45 Uhr die Hochwassermeldestufe 3 erreicht. Mehrere Straßen sind überflutet. Der Main bei Kemmern blieb bis zum Abend noch unter der Meldestufe 2. Ein weiterer Anstieg durch abfließendes Wasser und erneute ausgiebige Niederschläge ist jedoch wahrscheinlich.
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