Bamberg
Universität

Knapper Wohnraum: Studentenzahlen in Bamberg weiter auf hohem Niveau

Das Wintersemester an der Uni Bamberg läuft wieder. Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt bleiben und könnten sich noch verschärfen.
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Das Pestalozzi-Wohnheim in der Nähe des Uni-Standortes in der Feldkirchenstraße in Bamberg soll im kommenden Jahr abgerissen  und durch einen Neubau ersetzt werden.  Das Studentenwerk will eine Zwischenlösung für die Bauzeit finden, um einen Engpass am Wohnungsmarkt zu vermeiden. Foto: Matthias Hoch
Das Pestalozzi-Wohnheim in der Nähe des Uni-Standortes in der Feldkirchenstraße in Bamberg soll im kommenden Jahr abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das Studentenwerk will eine Zwischenlösung für die Bauzeit finden, um einen Engpass am Wohnungsmarkt zu vermeiden. Foto: Matthias Hoch

An der Universität in Bamberg befinden sich die Studentenzahl auch weiterhin auf einem hohen Niveau. So sind im jetzt laufenden Wintersemester 2018/2019 wieder über 13.000 Studenten eingeschrieben (Vorläufige Statistik: 13.145 , Stand: 29. Oktober). Die Zahlen liegen somit ähnlich hoch wie noch in den vergangenen Wintersemestern.

Dadurch bleibt allerdings auch die Lage am Wohnungsmarkt in Bamberg weiterhin angespannt. Im Hinblick auf das kommende Jahr sieht das Studentenwerk Würzburg in einer aktuellen Mitteilung vor allem den Wegfall von 218 Plätzen im Wohnheim Pestalozzistraße (ab dem Sommersemester 2019) als problematisch an. Das Studentenwerk errichtet dort ein neues Wohnheim mit 93 zusätzlichen Plätzen. Jedoch droht ein Engpass in der Bauzeit, der die Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärfen könnte.

Das Werk will mit Unterstützung der Stadt Bamberg entsprechende Ersatzplätze herrichten und anmieten. Möglicherweise könnten dafür ehemalige Asylunterkünfte herangezogen werden. Mehr dazu im Premiumbereich.



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