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Zeegendorf
Abschluss

Kirchendach von St. Josef in Zeegendorf umfassend saniert

Die Arbeiten am Dach von St. Josef in Zeegendorf waren aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kein leichtes Unterfangen.
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Nach der Erneuerung der Dachlattung wurden Turm, Langhaus und Sakristei der Kirche St. Josef  in Zeegendorf  wieder mit roten Biberschwanzziegeln  eingedeckt. Foto: Andrea Spörlein
Nach der Erneuerung der Dachlattung wurden Turm, Langhaus und Sakristei der Kirche St. Josef in Zeegendorf wieder mit roten Biberschwanzziegeln eingedeckt. Foto: Andrea Spörlein
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Die kleine Filialkirche St. Josef in Zeegendorf, die von 1949 bis 1952 erbaut wurde, ist ein wichtiger Mittelpunkt für das religiöse Leben in dem kleinen Strullendorfer Ortsteil. Noch kann regelmäßig die katholische Messe gefeiert werden und einmal im Monat treffen sich hier auch die evangelischen Christen zum Gottesdienst.

Das Kirchendach bereitet der Kirchenverwaltung Zeegendorf um Kirchenpfleger Adam Schmitt schon längere Zeit Sorgen, insbesondere da Schäden an den Traghölzern festgestellt wurden. So blieb nur die Möglichkeit eine Dachsanierung in Angriff zu nehmen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war dies kein leichtes Unterfangen. Die Gerüstarbeiten am Turm gestalteten sich schwierig, da das Gerüst nicht auf dem Langhaus "abgelastet" werden konnte.

Gute Zusammenarbeit

Nach der Erneuerung der Dachlattung wurden Turm, Langhaus und Sakristei mit roten Biberschwanzziegeln wieder eingedeckt. Anschließend musste der Ortgang neu gestrichen, Dachrinnen und Traufbleche zum Teil erneuert und eine Blitzschutzanlage neu installiert werden. Bei dieser Gelegenheit hatte man auch das Turmkreuz abgenommen, neu vergoldet und mit einer neuen Schürze aus Kupferblech wieder aufs Kirchendach gesetzt.

Adam Schmitt, der schon seit 2001 Kirchenpfleger ist, lobte bei einem Termin vor Ort die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, so unter anderem mit der Diözesanarchitektin Petra Postler und den beteiligten Handwerkern. Insbesondere diese hatten bei durchgängigen Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius "schon Schwerstarbeit zu leisten".

Rund 80.000 Euro an Kosten sind dafür zusammengekommen. Davon gibt es von der Erzdiözese Bamberg einen Zuschuss von rund 65 Prozent. Auch Spenden von Privatleuten sind für diese Maßnahme eingegangen. Den Rest muss die Kirchenverwaltung selbst stemmen. Das ist für diese keine einfache Aufgabe, jedoch hat man jedes Jahr Rücklagen gebildet, auf die man jetzt zurückgreifen kann.

Für Kirchenpfleger Adam Schmitt gibt es nur eine kleine Verschnaufpause, denn der Kircheninnenraum bräuchte dringend einen neuen Farbanstrich.

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