Bamberg
Basketball

KiGa Baskets-Event in der Baskidhall

Mit dem "KiGa Baskets-Event" ist am Dienstagmorgen das Kindergartenjahr von Brose Bamberg zu Ende gegangen. Zahlreiche Kinder waren mit dabei.
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Insgesamt 60 Kinder aus fünf Kindertagesstätten waren beim Abschlussevent des KiGa-Jahres in der Baskidhall mit dabei. Niklas Schmitt
Insgesamt 60 Kinder aus fünf Kindertagesstätten waren beim Abschlussevent des KiGa-Jahres in der Baskidhall mit dabei. Niklas Schmitt
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Die Kinder toben, mit oder ohne Ball, scheinbar wild durch die Halle. Aber die sieben Jugendtrainer haben alle im Blick und Griff. Zum Abschluss des Kindergartenjahres fand am Dienstagmorgen das "KiGa Baskets-Event" in der Baskidhall statt. Da können die Kinder noch einmal alles anwenden, was sie das Jahr über von den Jugendtrainern der Brose Baskets gelernt haben. "Es ist eines der schönsten Events im Jahr", sagt Sebastian Böhnlein, Leiter der Abteilung für Schulsport und Soziales der Brose Bamberg. Und dass die Kinder das ähnlich sehen, konnte man sehen.

Nach dem Warmmachen erklärt Kai Tzschentke, was heute ansteht: Stationstraining. Er ist einer der Jugendtrainer, die wöchentlich in insgesamt acht Kindertagesstätten in Bamberg und der Region die etwa 120 Vier- bis Sechsjährigen trainieren. Anhand standardisierter Stundenbilder sollen sie für Sport im Allgemeinen, aber natürlich auch für den Basketball im Besonderen begeistert werden. Das schöne an der Arbeit sei, sagt er, "dass man die kleinen Fortschritte sieht." Motivieren müsse man die Kleinen kaum mehr, meist warteten sie schon vor der Tür. Einen Anteil daran wird sicher der große Name sein, den sich Brose Bamberg in den letzten Jahren in der Basketball-Bundesliga erspielt hat.

"Die Kinder wollen auch Basketball", beschreibt Heike Raab-Held, Leiterin der Gemeindekita Breitengüßbach, die Wünsche der Kinder. Sie betont aber auch, dass heute immer weniger Kinder selbstverständlich mit dem Ball spielen. Dem tritt Brose Bamberg mit Unterstützung der Sparkasse schon seit Jahren erfolgreich entgegen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Basketballvereinen können die Kinder ihre Begeisterung und Fähigkeiten mit einer starken Vereinsbindung weiter ausbauen. In der Regel spielten die Kinder später im Verein weiter, meint sagt die Leiterin.

Vier Stationen stehen für die Kindergartenkinder auf dem Programm, für die sich die insgesamt 60 Kinder in Gruppen aufteilen. Mit dabei sind natürlich Korbwerfen und Ballspiele, aber auch Koordinatives. "Das ist für jede Sportart wichtig", meint Sebastian Böhnlein. Denn in den Stunden dreht sich nicht alles um den Basketball. Ein besonderes Augenmerk wird ebenso auf sportpädagogische Grundsätze wie Fair-Play sowie soziale Fähigkeiten im Umgang miteinander gelegt.

Darin sieht auch Ahmet Fakioglu, Sportlehrer im Haus für Kinder Am Stadion, eine Stärke der Zusammenarbeit. "Der Sport vergisst alles", meint er, "wenn man den Sport liebt." Sport hat auch eine starke integrative Kraft, die damit gefördert wird.

Zum Abschluss wurden von Brose-Maskottchen Freaky noch Wasserflaschen für alle verteilt, schließlich ist das Trinken beim Sport auch wichtig.Niklas Schmitt
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