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Gesundheit

Keine Förderungen für Bereitschaftspraxen: Was sind die Folgen?

Zehn Jahre wurden die Bereitschaftspraxen im Landkreis durch die Kassenärztliche Vereinigung finanziell unterstützt. Nun fällt das erst einmal weg.
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Auch bei der Scheßlitzer Klinik gibt es eine Bereitschaftspraxis. Foto: Ronald Rinklef
Auch bei der Scheßlitzer Klinik gibt es eine Bereitschaftspraxis. Foto: Ronald Rinklef
Seit zehn Jahren gibt es nun in Burgebrach, Scheßlitz und am Bamberger Klinikum Bereitschaftspraxen. Finanziell unterstützt werden diese - wie alle anderen Bereitschaftspraxen - von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Und dabei kommt einiges zusammen: Neben der Strukturpauschale von sieben Euro je Behandlungsfall und der Sicherstellungspauschale von sechs Euro je geleisteter Dienststunde gibt es auch noch eine Förderung der Bereitschaftspraxen von fünf Euro je Behandlungsfall.

Doch nun der Schock für die Ärzte: Für das laufende Quartal kann die KV keine Förderungen mehr zahlen - und das bereits rückwirkend für den ganzen Oktober. "Wenn die Pauschalen wirklich nicht mehr gezahlt werden, sind manche Bereitschaftspraxen gezwungen zu schließen", meint Georg Knoblach, Facharzt für Allgemeinmedizin in Bamberg und Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands Bamberg. Nach Abzug von Miete und Kosten für das Personal bleiben den Ärzten ohne die Pauschalen für die Behandlung gerade einmal ein paar Euro übrig.

Welche Folgen die aktuelle Situation für die Ärzte aber auch für die Patienten haben wird, lesen sie in der ausführlichen Version.
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