Bamberg

Kandidat Nr. 12: Thomas Kellermann will für Bambergs Mitte OB werden

Rekord: So viele Kandidaten bei einer Wahl zum Bamberger Oberbürgermeister gab es noch nie. Thomas Kellermann will für Bambergs Mitte OB werden.
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Gute Stimmung trotz bitterer Kälte: OB-Kandidat Thomas Kellermann (Mitte) im Gespräch  mit einem potenziellen Unterstützer der Gruppe  Bambergs Mitte. Sebastian Schanz
Gute Stimmung trotz bitterer Kälte: OB-Kandidat Thomas Kellermann (Mitte) im Gespräch mit einem potenziellen Unterstützer der Gruppe Bambergs Mitte. Sebastian Schanz

Wenn der Rechner ein ungewolltes Eigenleben entwickelt oder Dateien ungespeichert verloren gehen - dann ist das ein Fall für Thomas Kellermann. Der 56-Jährige ist IT-Krisenmanager und somit immer dort, wo Datenströme und Nerven blank liegen: "Ich bin es gewohnt, in einem negativen Umfeld zu arbeiten", erklärt Kellermann.

Ob ihn das zum Bamberger Oberbürgermeister qualifiziert? Da lacht der Kandidat für Bambergs Mitte: "Was mich qualifiziert, ist schnell mit unterschiedlichen Aufgaben zurechtzukommen und gleichzeitig schnelle und brauchbare Lösungen zu finden."

Was ihm dabei wichtig ist: "Ich bin kein Berufspolitiker, ich bin ein Mensch", baut er einen rhetorischen Widerspruch auf, den bei Bambergs Mitte offenbar einige Anhänger auch so wahrnehmen.

Aus der Mitte Bambergs kommt auch Kellermann: In der Welterbestadt geboren, dann "hinter die Erdkante" ausgewandert - nach Bischberg - und schließlich vor 25 Jahren ins Gärtnerviertel zurückgekehrt.

Den Rücken gekehrt hat Kellermann seiner einstigen Partei, der FDP. Am Bamberger Ableger lässt er noch heute kein gutes Wort, hier sei kein Platz für eigene Ideen und Meinungen. Den liberalen Bundesverband verließ Kellermannn nur, weil er es musste - um für Bambergs Mitte zu kandidieren.

Was wären die ersten fünf Projekte, die er als Oberbürgermeister angehen würde? Auf diese Frage nennt der IT-Fachmann als erstes die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung sowie die Internetverbindung im Stadtgebiet. Glasfaser für jeden Haushalt, dazu kostenloses W-Lan über flächendeckenden Freifunk.

Die Wohnsituation nennt er im nächsten Atemzug: Einstöckige Einheiten gezielt aufstocken, um etwa über Einkaufsmärkten Raum für sozial Schwächere zu schaffen - eine von mehreren Ideen Kellermanns. Der 56-Jährige will außerdem wegfallende Arbeitsplätze von der Industrie ins Handwerk verlagern. "Ganz wichtig ist auch die Erhaltung des Hauptsmoorwaldes", skizziert Kellermann seine politische Agenda.

Die Liste:

1) Oliver Helldörfer

2) Thomas Kellermann

3) Silvia Wiesneth

4) Jürgen Weichlein

5) Michael Bradl

6) Werner Lüttge

7) Friedrich Helldörfer

8) Sandra Kellermann

9) Andreas Schmitt

10) Sabrina Fenn

11) Alina Weiß

12) Christian Müller

13) Jens Schröder

14) Ramona Schmitt

15) Christian Rindchen

16) Ekkehard Trunk

17) Jürgen Popp

18) Helmut Kaller

19) Mike Santiago

20) Bernd Bottenberg

21) Frank Stärk

22) Marina Fösel

23) Vladimir Funk

24) Michaela Schiller

25) Erwin Käppler

26) Renate Trunk

27) Stephan Engelhaupt

28) Cajetan Schreiner

29) Angelika Müller

30) Herbert Meyer

31) Elisabeth Landauer

32) Susanne Hardt

33) Ingeborg Mack

34) Jürgen Stöcklein

35) Renate Eckart

36) Sibylle Erhardt

37) Hermann Rindchen

38) Werner Rockrohr

39) Rainer Kropf

40) Karin Meisel

41) Patrick Ellert

42) Dorothea Winkler

43) Klaus Flach

44) Hannelore Kochszs

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