Bamberg
Lagardecampus

Im Bamberger Osten entstehen 665 neue Wohnungen

Ab 2020 tritt Bamberg beim Wohnungsbau aufs Gas. Doch wer sich im Lagardecampus eine Eigentumswohnung kaufen will, muss ordentlich bei Kasse sein.
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Markanter Eingang zu einem neuen Wohnquartier: In diesem markanten  Eckgebäude   soll  künftig ein Bäcker seine Waren anbieten.  Visualisierung: P&P-Gruppe
Markanter Eingang zu einem neuen Wohnquartier: In diesem markanten Eckgebäude soll künftig ein Bäcker seine Waren anbieten. Visualisierung: P&P-Gruppe
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Fünf Jahre nach dem Abzug der US-Armee rückt die Umwandlung der ehemaligen Lagardekaserne zu einem Wohnquartier in greifbare Nähe. Im Konversionssenat stellte der Projektentwickler P&P Pläne vor, nach denen ehemalige Stallungen entlang von Weißenburg- und Zollnerstraße ab 2020 zu Wohnungen umgebaut werden. Auf dem 15 000 Quadratmeter Grundstück entstehen 305 Wohnungen, darunter auch ca. 60 Sozialwohnungen. Dafür müssen die gründerzeitlichen Gebäude um ein Geschoss erhöht werden.

Gleichzeitig beginnt 2020 auch die Bamberger Volksbau GmbH mit dem Neubau von 360 Geschosswohnungen im Süden der Kaserne. Der Anteil sozial geförderter Wohnungen ist mit 70 Prozent dort noch deutlich höher. Freilich: Billig wird es nicht, sich im "Lagardcampus" einzukaufen: Die auf dem freien Markt verkäuflichen Wohnungen dürften freilich die gewohnten Preisgrenzen im Osten überschreiten. Von den Investoren werden Kosten von über 4000 Euro pro qm genannt.

Wie die Stadträte auf die neuen Pläne reagieren, lesen Sie hierim Premiumbereich von infranken.de

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