Bamberg
Immobilien

Häuslebauer kamen in Scharen

Auch die 17. Immobilienmesse Franken in Bamberg mit dem Sonderthema "Bauen & Sanieren, Energie, Sicherheit & Einbruchschutz" wieder ein voller Erfolg.
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Das große Informationsangebot der Messe wurde gerne und häufig angenommen. Foto: Andrea Spörlein
Das große Informationsangebot der Messe wurde gerne und häufig angenommen. Foto: Andrea Spörlein
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Die Immobilienmesse Franken in der Brose-Arena hat sich mittlerweile zur größten bayerischen Informationsplattform dieser Art entwickelt. Hier finden Immobilienbesitzer, Kapitalanleger und angehende Bauherren die Möglichkeit sich vor Ort zu informieren, zu sondieren und erste Kontakte zu knüpfen. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hatten Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), Landrat Johann Kalb (CSU) und Helmut Müller (Erster Vorsitzender des Haus und Grund Bamberg e.V.) übernommen.

Das Erfolgsrezept der Messe ist für Messeleiter Steffen Marx, dass die rund 175 Stände mit knapp 200 Ausstellern, die zur einen Hälfte mit Handwerkern und Dienstleistern und zur anderen Hälfte mit Ausstellern rund um den Bereich Immobilienmanagement besetzt sind. 90 Prozent der Aussteller sind bereits "Stammkunden" in Bamberg und viele nutzen die Messe gerne zur Kundenpflege. Bereits am ersten Tag herrschte großer Andrang vor vielen Ständen. Von Seiten der Messeleitung zeigte man sich zuversichtlich, dass wieder 6500 bis 7000 Besucher an den beiden Tagen kommen würden. Auf diesem hohen Stand hat man sich in den letzten drei Jahren kontinuierlich eingependelt. Auch für die Kinderbetreuung war wieder bestens gesorgt worden.

Polizei gab Tipps

Ein Sonderthema war in diesem Jahr der Bereich Sicherheit und Einbruchschutz. Viele Besucher wollen ihr Eigentum schützen und waren daher sehr interessiert an einbruchssicheren Fenstern und Türen bis hin zu Alarmanlagen und kompletten Sicherheitssystemen. Zusätzliche Tipps dazu gab es beim Stand der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Oberfrankens.

Zum Messeangebot gehörten darüber hinaus Informationen, wie der Kauf oder die Modernisierung der eigenen Immobilie finanziert werden kann. Dies war unter anderem am Stand der BayernLabo möglich. Dieses Institut ist das Organ der staatlichen Wohnungspolitik und für die Wohnraumförderung in Bayern zuständig.

Nicole Orf, die Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, stellte das Projekt Baluka (Barrierefrei leben und komfortabel altern) vor. Es ist ein vorerst auf zwei Jahre befristetes Projekt, das zusammen mit verschiedenen regionalen Partnern in einem Bamberger Einrichtungshaus Informations- und Beratungstage zu Wohnraumanpassungen und Fördermitteln bieten wird.

Darüber hinaus gab es ein umfangreiches Vortragsprogramm in zwei Vortragsräumen mit kompetenten Referenten. Wie auch im Vorjahr konnte die Ausstellungsfläche um Räumlichkeiten im ersten Stock der Brose-Arena erweitert werden. Dies ermöglichte Platz für zusätzliche 30 Stände.

Viel Infos auf engstem Raum

Viele Besucher kommen auf die Messe, um gezielt nachzufragen, wusste Messeleiter Marx zu berichten, und dabei schätze man besonders das vielfältige Angebot auf engstem Raum. Ganz gleich, ob man nun Tipps zum gesunden Wohnen suchte, sich für ein modernes finnisches Holzhaus interessierte, oder einen lokalen Bauträger beauftragen wollte, die Immobilienmesse bot dazu reichlich Gelegenheit. Familie Maier-Lutz aus Eltmann suchte zum Beispiel gezielt nach regenerativen Energieversorgungsmöglichkeiten und fand zahlreiche Unternehmen, deren Produkte und Angebote man dann zu Hause in Ruhe vergleichen kann.

Helmut Müller, einer der drei Schirmherren, der die Messe eröffnete, und in seiner Funktion als Erster Vorsitzender des Haus und Grund Bamberg e.V. bezeichnete den Verlauf der Messe seit 2003 als große Erfolgsgeschichte und nannte die Immobilienmesse einen Wegweiser für zukunftsgerechtes Bauen.

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