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Bamberg
Tag der Umwelt

"Gscheit" essen, das kommt an!

Ein gemeinsames öffentliches Essen und jede Menge Aktionsstände zum Thema "Gesunde Ernährung" wurden am Maxplatz geboten.
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Gemeinsam schmeckt's besser - und gesund noch mehr. Zweiter von links: Bürgermeister Werner Hipelius  Fotos: RiegerPress
Gemeinsam schmeckt's besser - und gesund noch mehr. Zweiter von links: Bürgermeister Werner Hipelius Fotos: RiegerPress
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Der 24. Bamberger Tag der Umwelt stand heuer unter dem Motto "Gscheit essen - mit Genuss und Verantwortung". Neben dem städtischen Umweltamt boten eine ganze Reihe von Verbänden und Organisationen jede Menge Tipps und Ratschläge zur gesunden und umweltgerechten Ernährung.

Im Mittelpunkt des Umwelttages stand unter anderem die Aktion "Eat-in". Unter einem Zelt, welches etwas Schatten auf dem heißen Maxplatz spendete, servierten beispielsweise die LBV-Umweltstation, der Club moderner Hausfrauen, der Vegetarierbund oder VoKühila (eine Gruppe von jungen Menschen, die sich vegan ernähren) den Besuchern abwechslungsreiche Gerichte. "Ziel des Eat-in ist es zum einen, neben regionalen Gerichten auch mal vegetarische oder gar vegane Gerichte zum Verkosten anzubieten", bilanzierte Brigitte Pfister, Mitorganisatorin der Aktion.
Und zum anderen sollten beim gemeinsamen Mittagstisch alle Teilnehmer ins Gespräch kommen über Deutschlands Esskultur, die Herstellung von Lebensmitteln, übers Konsumverhalten und warum sich Essen auch auf die Umwelt und das Klima auswirke.

Die Aktion kam bei den Besuchern gut an. "Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein veganes Essen zu mir genommen. Muss aber zugeben, dass die Suppe richtig lecker war", schilderte der Bamberger Manfred Heidenreich, der dem Maxplatz einen spontanen Besuch abstatte. Allerdings, so betonte er, möchte er auf Dauer nicht auf Fleisch verzichten. Doch so zwischendurch mal vegetarisch oder gar vegan könne er sich durchaus vorstellen.

Überhaupt konnte, wer sich auf "neue Gerichte" abseits von Steak und Schäuferla einließ, an den verschiedenen Ständen jede Menge kulinarische Genüsse entdecken und probieren. So beispielsweise Reis-Gemüse-Pfanne, leichte Brotaufstriche aus Kräutern, Süßholz-Bratwürsten oder Mozzarella-Sticks - alle Produkte kamen übrigens allesamt aus der Region.

"Ernährung ist weitaus mehr als nur die Aufnahme von Nahrung. Ernährung beinhaltet viele Aspekte wie Gesundheit, Tierschutz, Klimawandel und fairer Handel", betonte auch Bürgermeister Werner Hipelius (CSU). Vor allem könnten Verbraucher durch Einkaufs- und Ernährungsverhalten positiv Einfluss auf den Umwelt- und Klimaschutz nehmen: indem man etwa nur saisonale Produkte aus der Region kaufe und im Winter auf importierte Erdbeeren verzichte. "Daher denke ich, dass wir mit dem diesjährigen Thema auch in Anbetracht der jüngsten Fleischskandale mit unserem Motto am Puls der Zeit waren", bilanzierte Hipelius.

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