Geisfeld
Brand

Großalarm: Brand erweist sich als halb so wild

"Scheunenbrand in Geisfeld" lautete die Einsatzmeldung, die am Sonntag in den frühen Morgenstunden 150 Feuerwehrleute ausrücken ließ.
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Das Heu in dem Carport brannte lichterloh. Foto: NEWS5 / Merzbach
Das Heu in dem Carport brannte lichterloh. Foto: NEWS5 / Merzbach
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"Scheunenbrand in Geisfeld" lautete die Einsatzmeldung, die am Sonntag in den frühen Morgenstunden 150 Feuerwehrleute aus etwa einem Dutzend Landkreis-Wehren in ihre Einsatzklamotten steigen und ausrücken ließ. Zu dem Zeitpunkt mussten sie noch davon ausgehen, dass womöglich mitten im Ort, eventuell zwischen Wohnhäusern, große Gefahr für Menschen drohe.

"Das war aber zum Glück nicht der Fall", berichtet Kreisbrandinspektor Thomas Renner, denn vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich eine kleine Unterstellhalle außerhalb der Ortschaft in Flammen stand. Weder Mensch noch Tier schwebten in Gefahr. In dem einem Carport ähnelnden Bauwerk war Heu untergebracht.

Der Großteil der Einsatzkräfte konnte gleich wieder nach Hause. Die Feuerwehren aus Geisfeld, Leesten und Litzendorf hatten innerhalb einer Stunde das brennende Heu ausgeräumt, um an die Glutnester nu kommen, und den Brand gelöscht.

Laut Auskunft der Polizei vom gestrigen Sonntag wird derzeit von einer Selbstentzündung des Tierfutters ausgegangen. Hinweise auf eine andere Brandursache gebe es momentan nicht.

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