Laden...
Hallstadt
Bürgermeisterwahl

Gegen drei: Söder setzt sich in Hallstadt durch

Gleich gegen eine dreiköpfige Konkurrenz konnte sich Thomas Söder in Hallstadt durchsetzen und bleibt so Bürgermeister.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ein strahlender Sieger: Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder und seine Konkurrenz ums Bürgermeisteramt Heiko Nitsche, Verena Luche und Herbert Diller (von rechts)Foto: Anette Schreiber
Ein strahlender Sieger: Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder und seine Konkurrenz ums Bürgermeisteramt Heiko Nitsche, Verena Luche und Herbert Diller (von rechts)Foto: Anette Schreiber

Vor sechs Jahren hatte sich Thomas Söder (CSU) überraschend mit 53,87 Prozent gegen den damaligen Amtsinhaber Markus Zirkel (SPD) durchgesetzt. Bei der aktuellen Bürgermeisterwahl machten ihm nun gleich drei Mitbewerber den Bürgermeisterposten streitig. Doch mit 61,71 Prozent konnte sich der 42-jährige Rechtsanwalt klar durchsetzen. Für eine Überraschung sorgte in dem Kandidatenquartett Verena Luche, auf Anhieb erreichte sie 15,15 Prozent. Womit die Grünen nach 24 Jahren wieder ins Stadtparlament einziehen.

Nahe bei einander lagen SPD-Kandidat Heiko Nitsche und Herbert Diller (von BBL/Freie Wähler) mit 12,70 und 10,45 Prozent.

"In der Höhe hätte ich das nicht erwartet", kommentiert Thomas Söder das "tolle Ergebnis". Darin sieht er eine "schönet Bestätigung" der Arbeit der letzten Jahre, auch von Verwaltung und Stadtrat.

Bis zum Schluss fanden sich in den Wahllkokalen Hallstadter und Dörfleinser zur Stimmabgabe ein. Die Wahlbeteiligung lag bei annähernd 59 Prozent. Was wohl laut wahlerfahrenen Beobachtern am hervorragenden Wetter lag. Doch Corona ließ grüßen: Viele Besucher der Wahllokale machten von den bereitgestellten Desinfektionsmittel Gebrauch. Händeschütteln war die absolute Ausnahme. Am Rande war zu erfahren, dass wohl nun auch Hallstadt seinen ersten Fall hat.

In der 8950 Einwohner zählenden Stadt waren 6856 Bürger wahlberechtigt. Ihnen standen dafür zwölf Wahllokale zur Verfügung - sechs in Hallstadt, eines in Dörfleins und zusätzlich fünf Briefwahllokale. Um die Flut der verschiedenen Stimmzettel zu bewältigten, hatte die Stadt insgesamt 120 Wahlhelfer eingesetzt. Sie waren in zwei Schichten aktiv.

Nur fürs Pressefoto

Zwar kamen die Kandidaten zwecks Pressefoto kurz ins Wahllokal bei der Hallstadter Schule. Dann aber zogen sie sich aus den Bereichen mit vielen Menschen zurück. Aus Solidarität mit der städtischen Gastronomie trafen sich die einzelnen Gruppierungen im Anschluss in diversen Lokalen in Hallstadt und Dörfleins.