Bamberg
Flüchtlinge

Gastronomie und Logistik profitieren: Jobcenter in Bamberg vermittelt viele Flüchtlinge

Der Arbeitsmarkt in Bamberg präsentiert sich bombig: Davon profitieren Flüchtlinge, aber auch deutsche Langzeitarbeitslose.
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Andreas Starke (SPD), Oberbürgermeister von Bamberg, traf sich am Dienstag mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), um über die Aufnahmeeinrichtung und ein mögliches "Ankerzentrum! für Asylbewerber in Bamberg zu sprechen. Foto: Matthias Hoch
Andreas Starke (SPD), Oberbürgermeister von Bamberg, traf sich am Dienstag mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), um über die Aufnahmeeinrichtung und ein mögliches "Ankerzentrum! für Asylbewerber in Bamberg zu sprechen. Foto: Matthias Hoch

Gute Nachrichten vom Bamberger Jobcenter: Die immer wieder geäußerten Befürchtungen, deutsche Langzeitarbeitslose könnten auf dem Arbeitsmarkt Nachteile durch die große Zahl arbeitssuchender Flüchtlinge erleiden, scheinen sich in Bamberg nicht zu bewahrheiten. Einen entsprechenden Bericht gab der Geschäftsführer des Jobcenters Bamberg, Stefan Ziegmann, vor dem Integrationssenat der Stadt Bamberg. Nach seinen Angaben zeigt die Statistik des Jahres 2018 vor allem zwei erfreuliche Tendenzen. So konnten 39 Prozent der anerkannten Flüchtlinge in Jobs vermittelt werden. Gleichzeitig gab es eine starke Aufwärtsbewegung bei der Vermittlung von deutschen Langzeitarbeitslosen. Beide Gruppen, so Ziegmann, profitierten vom hervorragenden Zustand des Bamberger Arbeitsmarktes. Viele Unternehmen suchten händeringend nach Arbeitskräften.

Dennoch hat die Konzentration von vielen Flüchtlingen in Bamberg nach wie vor ihre Schattenseiten. Vor allem Staatsanwaltschaft und Polizei haben extrem viel zu tun. Mehr darüber und über die Verteilung von Flüchtlingen in Oberfranken erfahren Sie hierim Premiumbereich von infranken.de.

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