Frensdorf
Hausdurchsuchung

Verdacht auf Bombenbau und staatsgefährdende Gewalttat: Polizeieinsatz im Kreis Bamberg

Ein Großaufgebot der Polizei hat am Mittwoch ein Haus im Landkreis Bamberg durchsucht. Wollte der Besitzer Bomben bauen? Alle Informationen im Überblick.
Artikel drucken Artikel einbetten

Großeinsatz und Hausdurchsuchung in Frensdorf - wollte sich Mann Pläne zum Bauen von Bomben beschaffen? Helle Aufregung im fast 5000-Einwohner-Dorf Frensdorf im Landkreis Bamberg. Am Mittwochabend (11.09.2019) wurde ein Haus im Gemeindegebiet von einem Großaufgebot der Polizei durchsucht.

Pläne zum Bauen von Bomben

Ein Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt im Anwesen aufgehalten haben soll, steht unter Verdacht der "Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat". Auf Anfrage von inFranken.de bestätigt Herr Dr. Klaus Ruhland, Oberstaatsanwalt der Generalstaatswaltschaft München den Einsatz im Landkreis Bamberg. Weiter sagt er, dass der Mann einer Chatgruppe eines Messengerdienstes beigetreten sei, über die Pläne zum Bombenbau verschickt wurden.

Die Polizei durchsuchte deswegen das Haus komplett und stellte alle elektronischen Geräte wie Notebooks und Tablets sicher. Diese werden nun untersucht. Ob Gefahr für Anwohner oder die Bevölkerung im Allgemeinen bestand, dazu wollen die Ermittler keine Auskunft geben.

ZET nimmt Ermittlungen auf

Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (kurz ZET) der Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlung übernommen. Die aber hat aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Details verraten.

Eine Bombe - genauer eine Weltkriegsbombe - beschäftigt aktuell Experten in Nürnberg. Der Sprengkörper wurde im Wöhrder See gefunden.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.