Bamberg
Kultur

Freie Theater fordern mehr Unterstützung

Es geht den Künstlern zum einen um eine bessere Förderung, unter anderem aber auch um mehr geeignete Probenräume.
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Die freien Theater in Bamberg haben viel zu bieten, hier eine Szene aus "Maria Stuart" (Theater im Gärtnerviertel). Foto: TiG
Die freien Theater in Bamberg haben viel zu bieten, hier eine Szene aus "Maria Stuart" (Theater im Gärtnerviertel). Foto: TiG

Eine neu gegründete Interessengemeinschaft (IG) Freie Darstellende Künstler sieht ein Ungleichgewicht bei der Kulturförderung in der Stadt und fordert auch dringend Unterstützung angesichts fehlender Probenräume. "Wir sind überzeugt, dass die Stadt ein ungeheures Potenzial ungenutzt lässt", sagt Hans-Günter Brünker für die Interessengemeinschaft und verweist auf eindrucksvolle Zahlen: Nach den von ihm erhobenen Daten bespielen die freien Künstler im Jahr mehr als 120 000 Zuschauer, davon gut die Hälfte in der Stadt Bamberg. Die Vielfalt der Szene beruhe jedoch auch zu einem großen Teil auf Selbstausbeutung der Künstler. Für die Freien stünden im Jahr gerade einmal 40 000 Euro zur Verfügung. Das stehe zum Beispiel im krassen Missverhältnis zu den drei Millionen Euro, die im Jahr für das E.T.A.-Hoffmann-Theater aufgewendet würden.

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