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Brände

Flächenbrände in Oberfranken: Feuerwehr im Dauereinsatz - vier Feuerwehrleute kollabieren

Zahlreiche Flächenbrände haben am Donnerstag die Feuerwehren in Oberfranken in Atem gehalten. In mehreren Fällen waren wohl heißgelaufene Maschinen die Ursache. Mehrere Feuerwehrleute kollabierten bei der Hitze.
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Diese Freifläche fing bei Steinach Feuer. Fotos: privat
Diese Freifläche fing bei Steinach Feuer. Fotos: privat

Es habe eine zweistellige Zahl an Bränden verteilt über den gesamten Regierungsbezirk gegeben, sagte ein Polizeisprecher in Bayreuth. In mehreren Fällen seien wahrscheinlich heißgelaufene Maschinen aus der Landwirtschaft Ursache gewesen.

Etliche Brände in Oberfranken

Bei Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) drohte ein Flächenbrand außer Kontrolle zu geraten. Hier brannte eine Fläche von zehn bis 15 Hektar. Bei Limmersdorf geriet zudem ein Mähdrescher auf einem abgeernteten Feld in Brand.

In Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) etwa ging ein Mähdrescher in Flammen auf, das Feuer griff auf ein Feld über. Auch oberhalb von Freiberg gab es einen Flächenbrand.

In Lisberg (Landkreis Bamberg) brannte ein Traktor aufgrund eines technischen Defekts mit zwei Anhängern. Durch Funkenflug breitete sich das Feuer auf die benachbarten landwirtschaftlichen Felder aus. . Der Flächenbrand auf dem Feld drohte auf ein angrenzendes Waldstück überzugreifen. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten Schlimmeres verhindern und den Brand löschen. Andere Brände seien vermutlich durch die anhaltende Trockenheit begünstigt worden, sagte ein Sprecher des Landratsamts Bamberg.

In Heroldsbach im Landkreis Forchheim hat eine Ballenpresse auf einem Feld Feuer gefangen.Die riesige schwarze Rauchwolke war von weitem zu sehen. Der Schaden war enorm.

Feuer in Mitwitz greift auf mehrere Gärten über: Feuerwehrleute kollabieren

In Mitwitz (Landkreis Kronach) brannte ein abgeerntetes Feld. Obwohl die Feuerwehr schnell anrückte, breitete sich das Feuer mit hoher Geschwindigkeit aus und griff auf mehrere Gärten über, wie die Polizei mitteilte. Ein Anwohner versuchte mit dem Gartenschlauch, die Flammen im Garten zu löschen - sein Schuppen wurde jedoch leicht angebrannt. Wegen der sommerlichen Hitze kollabierten vier Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten. Ein Anwohner musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Bereits am Mittwoch war in Hof Stroh auf einem Feld in Brand geraten, während ein Landwirt dort mit einem Mähdrescher unterwegs war. Der Bauer konnte nach Polizeiangaben sich und die Maschine in Sicherheit bringen, die Feuerwehr löschte mit Hilfe von weiteren Landwirten.

Im schwäbischen Dillingen an der Donau brannte am Mittwoch ebenfalls ein Mähdrescher. Das Feuer war nach Polizeiangaben im Motorraum der Maschine ausgebrochen, brennende Teile entzündeten das Feld. Rund 50 Feuerwehrleute löschten die Flammen.

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