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Fasching in Franken: So bunt feiern die Franken das Faschingswochenende

Eisige Temperaturen konnten den faschingsbegeisterten Franken nichts anhaben. Wir zeigen die schönsten Kostüme und die buntesten Umzüge.
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Auch bei eisigen Temperaturen lassen sich die Faschingsbegeisterten nicht von knappen Kostümen abbringen. In Ebermannstadt zeigt ein Faschingsbesucher seine schönste KISS-Interpretation. (Foto: Andreas Hofbauer)
Auch bei eisigen Temperaturen lassen sich die Faschingsbegeisterten nicht von knappen Kostümen abbringen. In Ebermannstadt zeigt ein Faschingsbesucher seine schönste KISS-Interpretation. (Foto: Andreas Hofbauer)

Was war am Wochenende auf Frankens Straßen los? Eine ganze Menge! In vielen kleinen Gemeinde in Mittel-, Ober- und Unterfranken wurde das Wochenende vor Aschermittwoch begeistert gefeiert. Wir haben in Bildergalerien die schönsten Impression gesammelt.

Beim Gaudiwurm in Coburg stand die Diskussion um das geplante "Globe Theater" im Mittelpunkt. Noch existiert der runde Bau fürs Theater zwar nur auf Plänen. Aber während diese zuletzt immer wahrscheinlicher wurden, stand am Sonntag auch der Gaudiwurm ganz im Zeichen der Diskussion.

Eindrücke aus Coburg:

 






Mit einem der größten Faschingszüge in Süddeutschland sind die Narren aus dem Raum Würzburg in die letzten tollen Tage der Saison gestartet. Bei nass-kaltem Nieselwetter und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hüpften sich rund 65 000 Zuschauer im Takt der Faschingsmusik warm. Nach Angaben der Polizei kamen deutlich weniger Narren als gewohnt - bei gutem Wetter hätten schon bis zu 90 000 Menschen auf Würzburgs Straßen gefeiert. Insgesamt zogen der 1. Karnevalsgesellschaft Elferrat Würzburg zufolge gut 150 Gruppen mit etwa 3000 Aktiven durch die Straßen. Der Würzburger Faschingszug ist weitgehend unpolitisch.

Mit leichter Verspätung - um kurz nach 13 Uhr - startete auch der Faschingsumzug in Nürnberg. Von leichtem Schnee- und Nieselregen ließ man sich auch hier nicht die Laune verderben. Etwa 80.000 Zuschauer zählte die Polizei entlang der Zugstrecke, erwartet worden waren bis zu 100 000.

Aber auch in den kleineren Ortschaften in Franken wurde gefeiert. In Bad Staffelstein wird der Umzug vom Staffelsteiner Karnevals-Klub veranstaltet. Ja, richtig gelesen, hier ist vom "Karneval" die Rede. Mit dabei waren Kapellen, Tanzgarden, der Elferrat und Vereine und Gruppen aus dem Stadtgebiet. Gier gibt's die schönsten Bilder:

 

 




Bei der XXL-Faschingsparty in Aschach (Landkreis Bad Kissingen) sorgte die Band "Frankenräuber" sichtlich für Stimmung.

 




Auch in Elfershausen im Landkreis Bad Kissingen gab es viele fantasievolle Kostüme zu Sehen. Die Kindergartenkinder verkleideten sich unter dem Motto "Wenn ich einmal groß bin" nach ihren jeweiligen Traumberufen. Die Afterzugparty fand danach im Schloßhof statt.

 

 

 

 



In Pottenstein im Landkreis Bayreuth wurde im Soccerpark gefeiert. Das Motto: Flower Power Fasching.

 




"Pornofasching" war das Motto in Bamberg, zumindest auf der Faschingsfeier im Agostea und in Gunzendorf.

 

 


Bunt ging es zu beim Faschingsumzug in Sand am Main:

 

 




Gruselige Gestalten waren beim Faschingsumzug in Schalkau im Landkreis Sonneberg im fränkisch geprägten Teil von Thüringen zu Bestaunen.

 




Trotz Temperaturen nahe null Grad waren in Theres im Landkreis Haßberge geschätzte 3000 Zuschauer beim Faschingsumzug. Innerhalb von eineinviertel Stunden schlängelten sich die großen Wagen bis zur Turnhalle. Die Kameradschaft Ziegelanger und der KLJB Unterspiesheim hatten eine ganze Dampflok auf ihrem Gefährt errichtet. Danach ging es auf der Open-Air-Party vor der Turnhalle weiter.

 


Der schon jahrzehntelang bestehende Narrenzug in Teuschnitz im Landkreis Kronach ist einer der Höhepunkte der Straßenfasnacht der Region. Den Teuschnitzern war an diesem Tag wieder anzumerken: der Fasching ist ihnen auf den Leib geschnitten. Vor allem staunten die Betrachter über den Nachwuchs, der sich nahtlos in das Faschingstreiben einreihte.

Nach drei Jahren Abstinenz gab es auch in Weißenbrunn im Landkreis Kronach 2018 endlich wieder einen Gaudiwurm im Bierdorf. Während Bürgermeister Egon Herrmann und Pfarrer Christoph Teille als großherzige Scheichs Süßigkeiten an die Kinder verteilten, fuhr der gemeindliche Bauhof mit einem "Wünsch dir was"-Motivwagen hinterher.

In Bad Brückenau wurde beim traditionellen Kräbbelkaffee unser Reporter selbst zur Kräbbelkönigin gekürt. Wie es dazu kam, ist in seinem Berichtnachzulesen.

Faschingsgaudi mit den Partyvögeln in der Rhönfesthalle Stangenroth:

 



Faschingsumzug in Steinach an der Saale:

 

 

 



Faschingsparty in Georgensgmünd:

 

 

 

 


Stadthalle Schweinfurt:

 

 

 

 

 

 

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