Burgwindheim
Unwetter

Kreis Bamberg: Sturmtief Fabienne ist noch lange nicht aufgearbeitet

Vor zwei Wochen sorgte ein Unwetter im Westen für Verwüstungen. Die Folgen beschäftigen noch eine Vielzahl von Menschen.
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Entlang der  B 22 zwischen dem Ebracher Gemeindeteil Eberau und dem Burgwindheiner Gemeindeteil Untersteinach gibt es nach Sturm Fabienne noch etliches aufzuräumen. Foto: Anette Schreiber
Entlang der B 22 zwischen dem Ebracher Gemeindeteil Eberau und dem Burgwindheiner Gemeindeteil Untersteinach gibt es nach Sturm Fabienne noch etliches aufzuräumen. Foto: Anette Schreiber

Burgwindheims Bürgermeister Heinrich Thaler hat Fabienne wohl mit am schlimmsten erwischt. Auf seinem Hof in Untersteinach ist ein auf etwa halbe Million Euro geschätzter Schaden entstanden. Im Ort ist nahezu jeder vom Unwetter getroffen, die Gemeinde hat einen Hilfsfonds eingerichtet, der Landkreis hat Hilfe gestellt. An vielen Dächern machen sich Handwerker zu schaffen.

Rund um Ebrach, in den Wäldern und an der Bundesstraße, dauern Aufräumarbeiten ebenfalls an. Bei Ebrach hat Fabienne einer Frau das Leben gekostet, wie der Ebracher Bürgermeister mit tiefem Bedauern bilanziert. Ebrach zieht aber auch Konsequenzen aus dem Sturm und will seitens der Gemeinde ein Stromaggregat anschaffen und bestimmte Gebäude so umrüsten lassen, dass sich hier Menschen sammeln können, wenn der Strom ausfällt. Gemeinderat Jürgen Ulrich, zugleich erfahrener Feuerwehrmann fordert, dass Freileitungen kontinuierlich frei von Bäumen gehalten werden, beziehungsweise ein Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Noch besser wäre die komplette Erdverkabelung.

Einen ausführlichen Beitrag über die Nachwehen des Sturmes in den betroffenen Gemeinden im Westen des Landkreises lesen Sie im Premiumbereich bei inFranken.de



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