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Reundorf
Infrastruktur

"Ententeich" für die Reundorfer Krippen-Küken

In der Gemeinde Frensdorf stehen bald 48 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Für die Reundorfer Krippe wurde jetzt das Richtfest gefeiert. Sie soll im Mai 2014 ihren Betrieb aufnehmen.
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Der kleine Jonathan wird bei der Eröffnung im Mai eines der ersten Krippenkinder sein. Im Bild mit Mutter Ann-Christin Fischer und Schwester Paula  Fotos: Evi Seeger
Der kleine Jonathan wird bei der Eröffnung im Mai eines der ersten Krippenkinder sein. Im Bild mit Mutter Ann-Christin Fischer und Schwester Paula Fotos: Evi Seeger
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Jonathan ist gerade mal zehn Wochen jung. Seine Mutter Ann-Christin weiß heute schon, dass er am 1. Mai 2014 in die Kinderkrippe kommt. Ihrem Sprössling, der am 21. Mai ein Jahr alt sein wird, wurde ein Platz in der am Kindergarten Sankt Otto neu gebauten Krippe zugesichert. Sie habe unbedingt einen Krippenplatz gebraucht, sagt Ann-Christin Fischer. Jetzt ist sie froh, dass Jonathan in Reundorf betreut werden kann, denn dort ist bereits seine größere Schwester Paula im Kindergarten.

"Ententeich" wird die Krippe heißen. "Es sind ja auch lauter kleine Küken", sagt die Leiterin, Andrea Schoger. Bis es soweit ist, wird es für sie noch einiges zu tun geben, denn am Neubau wurde gerade erst Richtfest gefeiert.
Einen bunt geschmückten Richtbaum gab es natürlich auch. Vor dem wünschte Zimmerermeister Peter Mai dem Bau und allen Beteiligten ein gutes Gelingen.


Nach altem Brauch leerte er je ein Glas auf den "Hausherrn", die katholische Kirchenstiftung Reundorf, Pfarrer Wolfgang Schmidt und Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL), ein Glas auf den Architekten Heinz Oppelt und ein letztes Glas auf die "Maurer und Zimmerleut". Und wie es zu einem fränkischen Richtfest gehört, gab es zur Feier des Tages ausgezogene Krapfen, die Ursel Schade und Brigitte Oppelt gebacken und gespendet hatten.

Pfarrer Wolfgang Schmidt gefiel der Richtspruch, "weil der Segen Gottes darin ausgedrückt wird und sich somit Himmel und Erde verbinden". "Hauptsache, die Liebe zieht mit ein, dann wird es ein gutes Zuhause", sagte Andrea Schoger. Liebe in den Ententeich zu bringen, hätte sie sich zusammen mit ihrem Team als Ziel gesetzt. Ein weiteres Ziel, das sich die Einrichtung gesteckt hat, ist die Eröffnung am 1. Mai und die Einweihungsfeier am 25. Mai.

Frensdorf werde mit den weiteren zwölf Krippenplätzen in Reundorf - die übrigens bereits belegt sind - dem Ruf als kinder- und familienfreundliche Gemeinde gerecht, sagte Bürgermeister Kötzner. "In den vergangenen drei Jahren haben wir für die Kinderbetreuung 2,6 Millionen ausgegeben." Von Bund und Staat gab es dazu rund eine Million Zuschüsse.

Zusammen mit den 36 Krippenplätzen in Frensdorf stehen in der Gemeinde nun 48 Plätze für die unter dreijährigen Kinder zur Verfügung. Kindergartenplätze gebe es insgesamt 200 in der Gemeinde - 50 in Reundorf und 150 in Frensdorf. Im Frensdorfer Kinderhaus sei zudem eine Hortgruppe für die Betreuung der Schulkinder im Entstehen. Auch eine offene Ganztagsschule gebe es in Frensdorf.

"In der Gemeinde wird viel getan, um die Eltern zu entlasten, damit sie Beruf und Familie vereinbaren können", zog Kötzner Fazit. Die Gemeinde, die Kirchenstiftung Reundorf und die Arbeiterwohlfahrt Bamberg als Träger hätten vorausschauend geplant und mit dem Ausbau der Kleinstkindbetreuung einen zukunftsweisenden Schritt getan. Dies sei sicher ein Grund, weshalb sich immer mehr junge Familien in Frensdorf ansiedeln.


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