Bamberg
Nahversorgung

Einkaufsmarkt in Franken bangt um Zukunft: Ohne Nachfolge droht das Aus

Der Einkaufsladen in der Bamberger Ottostraße war ihr Leben. Doch nun möchte Brigitte Döll sich zur Ruhe setzen. Wie geht es weiter mit dem Markt?
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Wie geht es mit ihrem Geschäft in der Bamberger Ottostraße weiter? Brigitte Döll möchte sich so allmählich in den Ruhestand  verabschieden.Foto: Matthias Hoch
Wie geht es mit ihrem Geschäft in der Bamberger Ottostraße weiter? Brigitte Döll möchte sich so allmählich in den Ruhestand verabschieden.Foto: Matthias Hoch

Einkaufsmarkt in Bamberg droht das Aus: Seit 27 Jahren betreibt Brigitte Döll ihren Einkaufsmarkt in der Ottostraße. Sie denkt an den Ruhestand, doch die Nachfolgersuche gestaltet sich schwierig. Zwar kommen jeden Tag bis zu 450 Kunden, aber die kaufen im Schnitt nur für 7,50 Euro ein. Dieser Umsatz sei potenziellen Bewerbern zu niedrig, die nötigen Investitionen zu hoch.

Einkaufen im Haingebiet: Laden ist konkurrenzlos

Bis heute ist der Laden konkurrenzlos im Haingebiet, man trifft hier junge Familien und für viele Ältere ist der Markt eine wichtige Anlaufstelle. Für sie und für ihre elf Mitarbeiterinnen hofft Döll, dass es mit dem Markt noch weitergeht: "Das ist mein Lebenswerk und für viele Leute ein Ort, wo sie andere Menschen treffen." Ebenfalls in Oberfranken musste Ende August eine Kaufland-Filiale schließen. Die Mitarbeiter hatten dagegen vergebens gekämpft.

Stadt Bamberg spricht von "Renaissance der kleinen Läden"

Josef Sier, der fünf Nahkauf-Märkte betreibt, berichtet von keinesfalls leichten Bedingungen für Neueinsteiger. Doch die städtische Pressestelle erkennt eine "Renaissance der kleinen Läden". Mehr über die engagierte Ladenbetreiberin und was das Geschäft für die Kundschaft bedeutet, erfahren Sie in einem Artikel im Premiumbereich von inFranken.de.

Im Video: Welcher Supermarkt ist der günstigste?

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