Stadelhofen
Schulfest

Eine Schule in Feierlaune

Zwei Jahre Umbau und Renovierung der Paradiestal-Grundschule Stadelhofen gehen schwungvoll zu Ende.
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Mit Hip-Hop bleibt man fit, das wissen auch die Kleinen der Paradiestal-Grundschule und machten es mit Dany Rüger eifrig vor.   Fotos: Joseph Beck
Mit Hip-Hop bleibt man fit, das wissen auch die Kleinen der Paradiestal-Grundschule und machten es mit Dany Rüger eifrig vor. Fotos: Joseph Beck
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Zwei Jahre lang wurde eifrig gewerkelt, jetzt durfte man sich auf die Segnung der umgebauten und renovierten Räume der Paradiestal-Grundschule Stadelhofen freuten. Sie nahm Pfarrer Michael Herrmann im Beisein aller Schüler, Lehrer und Gäste vor. Der Geistliche ging in seiner kurzen Ansprache auf das Eingangslied der Schüler ein. "Die Kirche ist auch ein Schiff", sagte er, "und wir sind alle in einem Boot." Nach der Feier auf dem Schulhof segnete Pfarrer Herrmann alle Räume des Schulgebäudes mit reichlich Weihwasser.

Wer in das Schulhaus ging, registrierte sofort die helle und angenehme Atmosphäre. In den Gängen und Klassenzimmern waren zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Werkarbeiten der Schüler ausgestellt, die sie in Projekten oder im Unterricht erstellt hatten.

Bürgermeister Ludwig Göhl (ÜWG) dankte allen Beteiligten. für ihr Engagement bei diesem Fest. Die Schule gebe es seit 1960 und er selbst sei vier Jahre hier Schulkind gewesen. Göhl erinnerte daran, dass die Gemeinde an der Schule immer wieder An- und Umbauten vorgenommen habe. Den jetzigen Umbau beschrieb er so: "Es wurde viel Geld in die Hand genommen, um die Schule zeitgemäß und energieeffizient zu gestalten."

Die neueste Technik

Dann zählte der Bürgermeister einige der Maßnahmen auf: Wärmeverbundsystem für die Fassade, Neueinbau aller Fenster und Türen, Sonnenschutz zur Ost- und Südostseite, Erneuerung der gesamten Elektroanlage, Heizungs-, Wasser- und Abwasserleitungen. Die Räume werden jetzt von einer Heizung von der Decke her erwärmt und eine dezentrale Lüftungsanlage sorgt für ein gutes Raumklima. Das Dach bekam eine neue Dämmung. Selbstverständlich war nach Göhls Worten auch die Barrierefreiheit.

Die Paradiestal-Grundschule hat ein großes Einzugsgebiet, mit Weismain (Buckendorf) und Wattendorf (Gräfenhäusling) bildet man einen Schulverband. 1,7 Millionen Euro wurden an Kosten für den Umbau fällig. Ohne die staatlichen Zuschüsse von 1,3 Millionen wäre dies aber nicht möglich gewesen, betonte Göhl und dankte deshalb ausdrücklich dem Freistaat.

Familiäre Atmosphäre

In den unteren Räumen haben auch die Nachmittagsbetreuung der Schüler und der Hort des Kindergartens ein Zuhause gefunden. Der Elternbeirat schuf den Pausenhof, die Spielgeräte und Bänke. Bei den Schülern sind der neue Pausenhof und der Allwetterspielplatz natürlich besonders gefragt.

Zwei von ihnen, Selin und Nikolait, führten gekonnt durch das Nachmittagsprogramm. Sie riefen dann auch Landrat Johann Kalb (CSU), Schulrat Matthias Thiem, den Architekten Georg Dietz und die Elternbeiratsvorsitzende Marika Lieb auf, ihre Grußworte zu sprechen. Schulleiterin Kathrin Haußner dankte besonders der Gemeinde und dem Schulverband für die tolle Neugestaltung der Schule.

58 Schüler werden aktuell in zwei ganzen und einer kombinierten Klasse unterrichtet. "Die familiäre Atmosphäre und das Ineinandergreifen der Kräfte, besonders mit dem Elternbeirat, gefallen mir hier sehr", schloss die Schulleiterin ihre Rede.

Nach mehreren Flötenbeiträgen unterhielten Schüler nach dem Mittagessen die vielen Gäste mit lustigen musikalischen Stücken. Den Abschluss machte Dany Rüger mit Hip-Hop, bei dem Buben und Mädchen trotz der Hitze voll dabei waren.

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