Ebrach
Ortsbeschreibung

Alles über Ebrach: Prunk, Baumwipfelpfad und mehr

Ebrach im Steigerwald ist vor allem für das ehemalige Zisterzienserkloster, das heute die Justizvollzugsanstalt beherbergt, und den Baumwipfelpfad bekannt.
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Ein ganz Highlight im Raum Ebrach ist der Baumwipfelpfad. In 26 Metern Höhe und auf mehr als einem Kilometer Länge erfahren Besucher alles über den Lebensraum Wald. Foto: Archiv
Ein ganz Highlight im Raum Ebrach ist der Baumwipfelpfad. In 26 Metern Höhe und auf mehr als einem Kilometer Länge erfahren Besucher alles über den Lebensraum Wald. Foto: Archiv
Ebrach liegt zwischen Würzburg und Bamberg und vereint die Vorzüge eines kleinen fränkischen Ortes mit einer traumhaften Landschaft. Der Markt ist ein komfortabler Wohnort für Familien, da er über eine gut ausgebaute Infrastruktur und alle Annehmlichkeiten des täglichen Lebens verfügt. Schulen und Einrichtungen für kleinere Kinder, ein Seniorenheim und ein Jugendraum kommen den Bedürfnissen von Familien entgegen.


Sehenswertes in Ebrach

Weithin bekannt ist Ebrach für die ehemalige Klosteranlage. 1127 gegründet, wurde die Anlage der Zisterziensermönche 80 Jahre später durch eine Abteikirche ergänzt, deren Bauphasen 85 Jahre andauerten. Das 88 Meter lange Gebäude ist ein Wahrzeichen frühgotischer Architektur und wurde später durch eine klassizistische Ausstattung vervollständigt. Ein ästhetisches Meisterwerk ist die nach dem Vorbild der Notre Dame in Paris angefertigten Fensterrosette über dem Westportal.

Das von diesem Fenster kreierte Lichtspiel im Inneren der Kirche allein ist einen Besuch wert. Im Verlauf der Säkularisation wurde das Kloster 1803 aufgelöst und fiel in den Besitz des Bayerischen Staates. Die Klosteranlage wurde daraufhin in eine Strafanstalt umgewandelt, die Kirche erhielt den Namen Mariä Himmelfahrt und wird weiterhin als katholische Pfarrkirche und als prachtvolle Kulisse für den Ebracher Musiksommer genutzt. Sie darf besichtigt werden und inkludiert ein Museum, das die Geschichte des Klosters thematisiert. Heute beherbergt das Hauptgebäude die Justizvollzugsanstalt Ebrach.

Weiterhin sehenswert ist das Naturbad AcquaSana, das 2005 eröffnet wurde. Aus dem herkömmlichen Schwimmbad in Ebrach wurde im Zuge einer vollständigen Sanierung ein Naturbad gemacht. Im Gegensatz zu gechlortem Wasser in normalen Schwimmbädern, wird das Wasser hier durch ein biologisch-mechanisches Verfahren gesäubert und durch einen bepflanzten Regenerationsbereich geführt. Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiges, weiches Wasser, das den Sprung ins kühle Nass zu einem wahren Wellness-Erlebnis macht. Das Freibad ist eine Oase mit schattigen Plätzchen, weiten Flächen für ein Bad in der Sonne und Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, wie Beach-Volleyball und Boule.


Baumwipfelpfad in Ebrach

Ein Highlight im Raum Ebrach ist der Baumwipfelpfad. In 26 Metern Höhe und auf mehr als einem Kilometer Länge erfahren Besucher alles über den Lebensraum Wald. Der Höhepunkt ist der 46 Meter hohe Turm, der einen Ausblick über die Baumkronen des Steigerwaldes und die umliegende Landschaft bietet. Der Pfad biete viele Informationen zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt und interaktive Möglichkeiten zur lebendigen Aneignung wichtiger Lehrinhalte.

Einen Perspektivwechsel schafft die Wipfel-App. Der digitale Zugang zum Thema erreicht Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Auf spielerische Art und Weise nähern sich die Besucher des Baumwipfelpfades dem schützenswerten Ökosystem Wald. Auf dem gesamten Pfad gibt es freies, von den Bayerischen Staatsforsten zur Verfügung gestelltes W-Lan. Und wer sich nach einem füllenden Mahl etwas ausruhen möchte, der findet auf dem Baumwipfelpfad genügend gemütliche Eckchen, um eine Weile zu entspannen. Kinder können sich auf dem Abenteuerspielplatz austoben.

von Vanessa Höfner
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