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Uniprojekt

Die coole Jule kommt freitags in die Schule

Mit der Hilfe von Tieren lässt es sich besser lernen. Das weiß Lehrerin Iris Kiesewetter. Eine Langzeitstudie der Uni Erlangen will das wissenschaftlich belegen. Deswegen darf Hündin Jule jeden Freitag in die Klasse 3a in Oberhaid, und die freut sich immer tierisch auf den Hund.
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Jule ist seit November Schulhund in Oberhaid und geht dort in die 3a. Fotos: Ronald Rinklef
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Mit Tieren im Unterricht lernt es sich besser. Das ist die Erfahrung von Lehrerin Iris Kiesewetter. Dies soll nun auch wissenschaftlich belegt werden, weshalb die Uni Erlangen im November in Oberhaid eine Langzeitstudie begonnen hat. Dafür bringt Iris Kiesewetter jeden Freitag ihre Lundehund-Hündin Jule mit in die Klasse 3a. Die ist begeistert und die Lehrerin froh, von Schulleiter Hans-Martin Seubert und Schulamtsdirektorin Gisela Bauernschmitt „grünes Licht“ für das Vorhaben erhalten zu haben. Die 26 Kinder der Klasse sind schon jetzt begeistert und haben Jule in ihr Herz geschlossen.
Der Lundehund ist prädestiniert für diesen Pädagogen-Job, gilt er doch als äußerst friedfertig. Ursprünglich wurde er gezüchtet, um Papageientaucher – lebend – zu fangen. Deshalb hat er etliche Besonderheiten wie mindestens sechs Krallen und die Fähigkeit, den Kopf weit ins Genick zu legen. Das begeistert die Schüler ebenso wie die vielen Kunststücke, die Jule beherrscht. Der kleine Hund sorgt aber auch für eine gute Atmosphäre, Ruhe sowie erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit in der Klasse. Die behauptet ihrerseits: „Jule ist eine gute Lehrerin“.
Mehr dazu lesen Sie im Fränkischen Tag


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