Bamberg
Auszeichnung

Die 100. Bamberger Bürgernadel geht in die Wunderburg

Georg Demuth, Horst Kronberg, Luzia Nothaas, Roland Schuch und Barbara Wiese wurden von der Stadt Bamberg und der Mediengruppe Oberfranken für ihr bürgerschaftliches Engagement geehrt.
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Roland Schuch wurde mit der Bamberger Bürgermedaille ausgezeichnet.  Oberbürgermeister Andreas Starke heftete ihm die Medaille an, nachdem Walter Schweinsberg, Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken, die Laudatio gehalten hatte.Heltmut Poenisch
Roland Schuch wurde mit der Bamberger Bürgermedaille ausgezeichnet. Oberbürgermeister Andreas Starke heftete ihm die Medaille an, nachdem Walter Schweinsberg, Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken, die Laudatio gehalten hatte.Heltmut Poenisch
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Sie sind keine A- und keine B-Promis, aber sie sind oft genug das Salz in der Suppe einer lebenswerten Gemeinschaft. Der Nikolaus-Tag war ideal gewählt, um die Bamberger Bürgernadel fünf Bürgern der Stadt ans Revers zu heften. Dieses kleine Zeichen der Dankbarkeit habe sich als liebgewonnene Auszeichnungsform innerhalb der Stadt Bamberg fest etabliert, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke bei der feierlichen Überreichung des Ehrenzeichens. Im Tagungsraum des Tourismus- und Kongress-Services der Stadt wurden Georg Demuth, Horst Kronberg, Luzia Nothaas, Roland Schuch und Barbara Wiese für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement geehrt.

Die Bürgernadel sei als Auszeichnung der Stadt Bamberg für all diejenigen Mitbürger gedacht, die aus Überzeugung und mit viel Leidenschaft ehrenamtlich im Bereich der Stadt Bamberg tätig seien. In Kooperation mit der Mediengruppe Oberfranken wird die Bamberger Bürgernadel auch im Namen des Stadtrats auf Vorschlag einer Jury an ehrenamtlich Tätige verliehen. "Ein leuchtendes Vorbild für andere und für die Jugend im Besonderen könnten diese Mitbürgerinnen und Mitbürger sein", betonte Starke.

Immerhin 30 Vorschläge waren in diesem Jahr von der Jury akribisch zu sichten und abzuwägen gewesen, um fünf aus dieser Reihe am Nikolaus-Tag besonders herauszustellen.

Die Würdigungen im einzelnen trugen dann der Oberbürgermeister, Stadträtin Daniela Reinfelder, Stadtrat Klaus Stieringer, Stadtrat Heinz Kuntke und Walter Schweinsberg, der Chef der Mediengruppe Oberfranken, vor. Schweinsberg verlas jeweils noch den Text der Urkunde zur Bürgernadel und der Oberbürgermeister reichte die Blumen dazu.

100. Bürgernadel ging an Roland Schuch

Daniela Reinfelder erklärte in der Laudatio für Georg Demuth, dass Bamberg seinen Welterbe-Status wesentlich den Gärtnern in der Stadt verdanke. Einer von ihnen sei Demuth und ein ganz besonderer dazu. Für den Unteren Gärtnerverein war Demuth 24 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender aktiv, die wunderbare 125-Jahrfeier des Vereins und die wertvolles Brauchtum weitertragende Sebastiani-Prozession sind im schönsten Wortsinn mit "auf Demuths Mist gediehen".

Klaus Stieringer hob Horst Kronbergs Verdienste hervor, der seit 1991 Mitglied im bereits 1950 gegründeten Sozialverband VdK ist. Für den VdK-Ortsverband Bamberg-Ost, so Stieringer, sei Kronberg seit 1994 als Kassierer tätig. Die Organisation von Veranstaltungen liege Kronberg genauso am Herzen wie die Krankenbesuche bei Mitgliedern.

Heinz Kuntke würdigte Luzia Nothaas für ihr schon 16 Jahre andauerndes Engagement im Bürgerverein Bamberg-Ost. Darüber hinaus sei sie schon rund acht Jahre ehrenamtlich im Mütterzentrum Känguruh aktiv und beim Projekt Bamberger Lesefreunde.

Dann trat Oberbürgermeister Andreas Starke als Laudator für den 100. Empfänger der Bürgernadel ans Rednerpult: Mit Roland Schuch ehrten die Stadt und die Mediengruppe Oberfranken einen Mann, der seit 1992 Mitglied im Bürgerverein Wunderburg ist. Mit seinem technisch-handwerklichen Geschick ist Schuch als Platzwart der Kirchweih quasi für alles rund um die Kirchweih verantwortlich, und unermüdlicher Ansprechpartner für die Stadt, die Schausteller, den Bürgerverein und die Besucher ist er sowieso. Dafür und für vieles mehr überreichte Stark "mit großer Freude" die 100. Bürgernadel an Schuch.

Walter Schweinsberg blieb es vorbehalten, Barbara Wiese zu ehren. Sie sei eine leidenschaftlich engagierte, zielstrebige und herzliche Frau, die eine tragende Säule im Leben der Pfarrgemeinde St. Kunigund sei, führte Schweinsberg aus. Neben ihrer Tätigkeit als Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Dekanatsratsvertreterin, Liturgieausschuss-Mitglied und Seelsorgebereichsratsvorsitzende sei Barbara Wiese von 1990 bis 2015 ununterbrochen im Elternbeirat für die Maria-Ward-Schulen tätig gewesen.



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