Bamberg
Verkaufsoffener Sonntag

Der offene Sonntag teilt die Stadt Bamberg

Floppt der verkaufsoffene Sonntag in Bamberg zum zweiten Mal? Überraschend wäre das nicht bei einer Veranstaltung mitten im Sommerloch.
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Frust in den Theatergassen: Schon zum zweiten Mal dürfen Anne Baum und ihre Kollegen in den Theatergassen  beim verkaufsoffenen Sonntag  nicht mitmachen.  Ronald Rinklef
Frust in den Theatergassen: Schon zum zweiten Mal dürfen Anne Baum und ihre Kollegen in den Theatergassen beim verkaufsoffenen Sonntag nicht mitmachen. Ronald Rinklef

Es ist eine Situation, mit der wenige zufrieden sind: Zum zweiten Mal muss die Stadt Bamberg ihren verkaufsoffenen Sonntag mitten im Sommerloch, kombiniert mit dem Blues- und Jazzfestival, durchführen. Die Händler sind nicht überzeugt von dem Termin. Sie fürchten einen Umsatzflop, weil viele Kunden in den Ferien sind. Außerdem führt die Bindung an das Musikfestival zu einer engen Grenzziehung. Nur rund um die Fußgängerzone dürfen die Händler ihre Läden am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr öffnen, alle anderen sind außen vor. Dennoch gibt es Bamberger, die die neue Regelung zumindest als Teilerfolg betrachten. Ralph Korschinsky von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung kämpft in der "Allianz für den freien Sonntag" grundsätzlich gegen eine Ladenöffnung am Sonntag. Die frühere Regelung bezeichnet er als gesetzeswidrig.

Was Stadtmarketing-Geschäftsführer Klaus Stieringer zu dem Verkaufsoffenen Sonntag mitten im Sommerloch sagt und warum die Veranstaltung nicht abgeblasen wird, lesen Sie hier im Premiumteil von infranken.de

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