Burgebrach
Einweihung

Der Kindergarten feiert sich selbst

Die neue Kita St. Otto in Burgebrach bietet Platz für sieben Gruppen und gilt als Schmuckstück für die Gemeinde.
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Der Tanz der Kinder bei der Einweihung -Elke Pieger
Der Tanz der Kinder bei der Einweihung -Elke Pieger
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Ein großartiges Fest mit rund 1000 Besuchern feierte bei strahlendem Sonnenschein der Markt Burgebrach. Die neue Kindertagesstätte St. Otto wurde feierlich eingeweiht und allen Besuchern vorgestellt. Die als Drachen verkleideten Kinder begrüßten adie Gäste und brachten ihre Freude über ihr neues Haus mit einem Tanz und Gesang zum Ausdruck.

Leiterin Manuela Hofmann-Bauer ging auf die bauliche Entwicklung ein. Übergangsweise waren die Kinder in den Kindertagesstätten St. Anna und St. Vitus untergebracht. Bürgermeister Johannes Maciejonczyk bezeichnete das 96 Meter lange Gebäude mit sieben Gruppenräumen als gelungenes Bauwerk und ein Schmuckstück für die Gemeinde. "Gelingt es doch, unseren Familien bedarfsgerecht für jedes Kind einen Betreuungsplatz anzubieten." Die rechtzeitige Planung habe es u. a. ermöglicht, dass es in Burgebrach keine Wartelisten gibt und die Baukosten trotz allgemeinem starken Anstieg noch im Rahmen geblieben sind. Er dankte dem Architekturbüro Jäcklein, Volkach und dem Büro Hölzlein für die Planung, den beteiligten Firmen für die zuverlässige Ausführung der Arbeiten, den Grundstückseigentümern für Ihre Verkaufsbereitschaft und den Nachbarn für Ihre Geduld. Sein Dank galt auch den Vertretern des Landes und des Bundes für die Zuschüsse in Höhe von rund 2 Millionen Euro. Träger ist die Kirchenstiftung St. Vitus.

Landrat Johann Kalb bezeichnete den Markt Burgebrach als beispielgebend und freut sich über die positive Entwicklung. In seiner 30-jährigen Laufzeit habe er noch nie eine siebengruppige Kita eröffnet. Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Bernhard Friedmann. Den Kindern erklärte er nach dem Evangelium mit den Worten "Jesus legte die Hände den Kindern auf und segnete sie", dass Jesus heute die Hand über sie und ihr Haus halten werde, dass sie sich wohlfühlen und Freude haben sollen. Der Name St. Otto geht auf Bischof Otto zurück, der durch das Gemeindegebiet gegangen war, bevor er Bischof zu Bamberg wurde.

Die Form eines Drachens

Für den Architekten Reinhold Jäcklein und seine Mitarbeiter war der Tag der Einweihung ein glücklicher Tag. Die Planung sei eine Herausforderung gewesen. Das Gebäude in Form eines Drachens schmiegt sich an das leicht fallende Gelände an. Das nigerianische Sprichwort "Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf" zeige, dass die Kinder viele Ansprechpartner brauchen.

Anschließend konnten die Gäste die Einrichtung besichtigen. Die Kinder konnten basteln und die neuen Außenspielgeräte testen, sich bei einer Zaubervorstellung vergnügen und sich schminken lassen. Für das leibliche Wohl sorgte u. a. der Elternbeirat.

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