Bamberg
Tierschutz

Der Biber ist am Hollergraben in Bamberg weiter aktiv

Vor einem Jahr hatte der Biber beinahe eine Flutwelle in Bamberg ausgelöst, auch jetzt ist er am Hollergraben aktiv. Die Stadt beobachtet ihn ganz genau.
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Der Biber hat am Hollergraben in Bamberg wieder zugeschlagen. Doch diese Schäden  hat die  Stadt  einkalkuliert.  Es bleibt ihr auch nichts anderes übrig, der Biber genießt Schutzstatuts. Foto: Ronald Rinklef
Der Biber hat am Hollergraben in Bamberg wieder zugeschlagen. Doch diese Schäden hat die Stadt einkalkuliert. Es bleibt ihr auch nichts anderes übrig, der Biber genießt Schutzstatuts. Foto: Ronald Rinklef
Im vergangenen Jahr hat der Biber in Bamberg für eine brenzlige Situation gesorgt: Damals drohte gar eine Überschwemmung von Kleinvenedig, da die Nager weiter flussaufwärts den Damm im Hain zwischen dem schmalen Hollergraben und dem höheren linken Regnitzarm untergraben hatten.

Februar 2017: "Biberkrise" - das Wasser drückte schon durch

Aktuell ist dort nun wieder ein deutliches Lebenszeichen der Biber-Familie zu erkennen: Zwei Bäume am Hollergraben sind angenagt worden. Ihre Stämme weisen deutliche Verbissspuren auf. Laut dem städtischen Gartenamt bleiben die Holzgewächse dennoch stehen, solange sie nicht Spaziergänger gefährden.

Die Begründung: Die Tiere sind geschützt, alle Bäume können und dürfen den Nagern nicht durch Zäune vorenthalten werden. Das Gehölz bildet schließlich die Nahrungsgrundlage für die Biber.

Die Stadt schaut auch beim Damm weiter genau hin.

Wie der Biberbeauftragte der Stadt die Lage um den Biber einschätzt und welche Bäume geschützt werden, lesen Sie im Premiumbereich.
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