Röbersdorf
Baubeginn

Der Bagger steht schon bereit

Dem Ausbau der Röbersdorfer Ortsdurchfahrt steht nichts mehr im Weg. Zunächst müssen zwei Häuser abgerissen werden.
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Wenn erst mal ein  Abrissbagger im Hof parkt, dann dauert es nicht mehr lange, bis es  rumort, kracht und staubt. Zum bevorstehenden Ausbau der Ortsdurchfahrt  von Röbersdorf trafen sich die Beteiligten an Ort und Stelle, um sich zu  beglückwünschen, dass ein langgehegtes Projekt endlich verwirklicht  wird. Zunächst müssen zwei Wohn- und Nebengebäude abgerissen werden.     Werner Baier
Wenn erst mal ein Abrissbagger im Hof parkt, dann dauert es nicht mehr lange, bis es rumort, kracht und staubt. Zum bevorstehenden Ausbau der Ortsdurchfahrt von Röbersdorf trafen sich die Beteiligten an Ort und Stelle, um sich zu beglückwünschen, dass ein langgehegtes Projekt endlich verwirklicht wird. Zunächst müssen zwei Wohn- und Nebengebäude abgerissen werden.    Werner Baier
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Man muss nur ein paar Jahrzehnte warten, dann wird's auch mal was mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Röbersdorf. Da rollen und holpern so viele Riesenlaster, Omnibusse und Personenwagen durch den Hirschaider Ortsteil und haben die Fahrbahn in eine Rumpelpiste verwandelt, wie man sie aus den Karpaten kennt, da sind sich Gemeinde, Kreis, Regierung und das staatliche Bauamt auch schon einig: Jetzt kommt die Ortsdurchfahrt von Röbersdorf an die Reihe! Sichtbarer Vorbote des Straßenausbaus ist ein mächtiger Bagger mit Greifer, der für Abbrucharbeiten an zwei Immobilien angefordert wurde.

Ein paar Vorbereitungen sind noch erforderlich, bis der Bagger loslegen kann, die Wohnhäuser Röbersdorfer Hauptstraße 19 und Ringstraße 52 sowie deren Nebengebäude dem Erdboden gleich zu machen. Bürgermeister Klaus Homann bedankte sich bei den bisherigen Eigentümern, dass sie dem Erwerb durch die Gemeinde und dem Abriss zugestimmt haben. Durch die Verkehrserschütterungen waren die betagten Gebäude ohnehin rissig geworden.

Platz für Gehwege

Häuser und Scheune müssen verschwinden, um die Rechts-Links-Kurve in der Ortsmitte zu entschärfen und vor allem, um Platz für den Bau von Gehwegen zu schaffen. Denn ausgerechnet an der unübersichtlichen Engstelle gibt es bis heute keinen Bürgersteig, müssen Fußgänger die Straße benutzen und auf vorsichtige Fahrer hoffen, damit nichts Schlimmes passiert.

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt wurde in diversen Sitzungen eines kommunalen Arbeitskreises unter Mitwirkung der Bürger geplant und entwickelt. "Wir wollten nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entscheiden," betonte Homann. Am Ende musste "nur" noch das Straßenbauamt für einen ampelgeregelten Übergang nahe der Ebrachbrücke gewonnen werden, wofür man sich der Unterstützung des CSU-Landtagsabgeordneten Holger Dremel versicherte. Mit bis zu 60 Prozent Zuschuss wird das Dorferneuerungsprojekt vom Staat gefördert. Landrat Johann Kalb gratulierte zum Startschuss für die Baumaßnahmen der Marktgemeinde und dem Ortsteil Röbersdorf zu den Vereinbarungen über den Straßenausbau. Kalb hofft, in diesem Zusammenhang auch die Radweglücke Richtung Herrnsdorf schließen zu können.

Das Jahr 2020 wird mit dem Austausch von Kanal und Wasserleitung im Zuge der Staatsstraße vergehen, was auch mit Verkehrsbeeinträchtigungen auf der vielbefahrenen Straße zur B 505 und nach Hirschaid führen wird. 2021 werden dann all die Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen entlang des Verkehrsweges in Angriff genommen, auf die sich die Ortsbewohner so richtig freuen.

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