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Bamberg
Kommunalpolitik

Christian Lange legt Amt als Bamberger CSU-Kreisvorsitzender nieder

Christian Lange hat sein Amt als CSU-Kreisvorsitzender niedergelegt. Den Schritt begründete er mit der jüngsten Entwicklung in der CSU.
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Christian Lange vor zwei Monaten - am Tag der verlorenen OB-Wahl Foto: Sebastian Schanz/Archiv
Christian Lange vor zwei Monaten - am Tag der verlorenen OB-Wahl Foto: Sebastian Schanz/Archiv

Christian Lange hat sein Amt als CSU-Kreisvorsitzender niedergelegt. In einer Pressemitteilung begründete Lange seinen Schritt mit der jüngsten Entwicklung in der CSU und den sich daraus ergebenden Konsequenzen: Bei der Kommunalwahl am 15. März habe die CSU ihre Wahlziele verfehlt und den Status der stärksten Fraktion im Bamberger Stadtrat verloren. Von den Mitgliedern werde nun ein politischer Neuanfang in der Rolle als politisch eigenständige "Opposition" gewünscht. Diese Rolle könne er als ehemaliger Bürgermeister aber nicht glaubhaft verkörpern. "Auch wenn wir alle Entscheidungen sowohl im Kreisvorstand als auch in der Kreismitgliederversammlung gemeinsam im großen Konsens getroffen haben, trage ich als Vorsitzender die Letztverantwortung. Daher lege ich mein Amt als CSU-Kreisvorsitzender nieder. Ich will der CSU die Chance geben, sich neu zu sortieren und den gewünschten neuen Kurs auch durch ein neues Gesicht an der Spitze glaubhaft nach außen zu verkörpern", sagte Lange.

Die Mitglieder des derzeit an Stelle des gesamten Gremiums handelnden Geschäftsführenden Kreisvorstands, die stellvertretenen Vorsitzenden Wolfgang Heim, Oliver Leuteritz, Anna Niedermaier und Gaby Seidl, Kreisgeschäftsführer Florian Müller und Kreisschatzmeister Wolfgang Grubert, dankten Lange für seinen unermüdlichen Einsatz für die CSU. Sie hätten gerne gemeinsam mit ihm im Team gearbeitet.

Es sei nun das Ziel, Neuwahlen in der CSU zu organisieren, damit sich ein neuer Vorstand das Mitglieder-Vertrauen neu erarbeiten könne.

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