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Burgebrach
Bürgermeisterwahl

Burgebrach: für Maciejonczyk eine Berufung

2014 konnte er sich als Neuling auf Anhieb gegen einen Altgedienten durchsetzen, nun tritt Johannes Maciejonczyk als einziger Bürgermeisterkandidat an.
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An der Wiederwahl von Johannes Macieonczyk dürfte es keinerlei Zweifel geben. Vor sechs Jahren hatte der heute 37-Jährige im damaligen Zweiten Bürgermeister Michael Mohr (ÜCW) noch einen Konkurrenten. Gegen den er sich mit 58,20 Prozent durchsetzte. Eine Neuerung: Statt wie zuvor auf acht gibt es nun neun Listen (mit 165 Bewerbern) für die 20 Sitze im Gemeinderat. Neu dabei ist die FDP.

Johannes Maciejonczyk (37) ist seit 2004 politisch aktiv und hat Franz Josef Strauß als Vorbild. Der Diplom-Rechtspfleger ist verheiratet, hat drei Kinder, Sport, Fasching und Schiedsrichtertätigkeit als Hobbys. Was motiviert Sie, sich politisch zu engagieren? Johannes Maciejonczyk: Die Marktgemeinde ist mir Herzensangelegenheit. Es freut mich, mit jedem Projekt den Bürgern das Leben wieder ein kleines Stück leichter zu machen und dazu beizutragen, dass Burgebrach sich erfolgreich entwickelt. Was hat Sie im Bezug auf Ihre Gemeinde im letzen Jahr am meisten geärgert? Die enorm hohe Verkehrsbelastung auf der Bundes-/Staatsstraße in der Ortsmitte, verbunden mit einer unzureichenden Ampellösung. Was war Ihr größtes politisches Erfolgserlebnis in den letzten sechs Jahren? Es sind viele tolle (Bau-) Projekte gelungen, die maßgeblich zur Verbesserung der Infrastruktur beigetragen haben. Der größte Erfolg jedoch ist, dass es gelungen ist, das Kirchturmdenken vergangener Jahre zu überwinden. So wurde die zentrale Wasserversorgung flächendeckend vollendet, ein streitbehaftetes Dorferneuerungsverfahren in Dippach auf neue Beine gestellt. Warum sind Sie der richtige Bürgermeister für Burgebrach? Hier Bürgermeister sein zu dürfen, ist für mich Berufung. Die nehme ich voller Respekt und Demut, aber auch energiegeladen an. Bei welchen drei Themen sehen Sie am meisten Handlungsbedarf? Bei der Demographie: Ein Mehr an Angeboten bei der medizinischen Versorgung, vor allem der Pflege, barrierefreie Wohnprojekte, Ausbau und Unterstützung der häuslichen Pflege, sowie ergänzende Angebote wie die neu entstehende Tagespflegeeinrichtung. Bei der Digitalisierung: Um weiter an der Spitze zu stehen, bauen wir ein eigenes Breitbandnetz auf und aus. Um gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen, investieren wir intensiv in alle Gemeindeteile.

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