Bischberg
Ausklang

Bischberger Festjahr endet mit Böllerknall

Der Ort feierte mit Lichterprozession, Festgottesdienst und einer kleinen Feierlichkeit am Alten Rathaus den Abschluss des Jubiläumsjahres. Der Festausschuss zieht eine positive Bilanz.
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Gast beim großen Festzug war auch Innenminister Joachim Herrmann.  Fotos: Team 1000/Riegerpress
Gast beim großen Festzug war auch Innenminister Joachim Herrmann. Fotos: Team 1000/Riegerpress
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Eine große Portion Erleichterung, aber auch ein wenig Wehmut schwang bei der letzten Veranstaltung am Silvesterabend rund um das alte Rathaus mit - beim Festkomitee und bei manch einem der zahlreichen Besucher. Besonders, als nach einer Lichterprozession und Festgottesdienst in der Fischerei die Trompetenbläser der Bischberger Blaskapelle ein letztes Mal das "Silentium" bliesen und als die Böllerschützen eine letzte Salve in die kalte Nacht schossen.

"Vor fast genau einem Jahr standen wir hier schon einmal an der gleichen Stelle, um die Feierlichkeiten unseres 1000. Ortsjubiläums einzuleiten", resümierte Bürgermeister Johann Pfister. Jetzt, wenige Stunden bevor sich das alte Jahr zu Ende neige, treffe man sich an gleicher Stelle noch einmal, um das Jubiläum zu beenden.

Pfister dankte ferner allen Beteiligten und freute sich, dass insbesondere das Wetter bei allen Außenveranstaltungen so toll mitgespielt habe.

Auch Josef Kröner vom Festausschuss blickte mit einem lachenden und weinenden Auge auf das Jahr zurück. "Es gab vieles zu tun, manche Kleinigkeit lief nicht immer ganz rund, aber dennoch, denke ich, haben wir unser 1000-jähriges Bestehen gebührend gefeiert", bilanzierte er.

Er erinnerte sich gerne an Veranstaltungen wie das Bischberger Wasserfest, das Seifenkistenrennen, die Jubiläumskonzerte der Blasmusik oder die zahlreichen Festgottesdienste - zumal alle Veranstaltungen gut besucht gewesen waren.

"Bei manchen wurden unsere Erwartungen sogar enorm übertroffen. Beispielsweise bei der Führung ,1000 Schritte', zu der wir mit 80 Besuchern gerechnet hatten und dann über 300 kamen." Aber auch der Fest- und Heimatabend mit Barbara Stamm oder der Vortrag über die Juden in Bischberg im Unteren Schloss seien überfüllt gewesen.

Zufrieden zeigte sich Kröner auch mit der Finanzierung des umfangreichen Programms. Man habe, so betonte er, den Finanzhaushalt immer sehr sensibel gehandhabt und sei stets bemüht gewesen, so weit wie möglich Kosten einzusparen.

"Wir haben auch viel Feedback auf unsere Veranstaltungen bekommen", schilderte er weiter. Sowohl Bürger als auch Ehrengäste wie Minister Joachim Herrmann oder Landtagspräsidentin Barbara Stamm hätten das Engagement der Beteiligten, wie auch die Art der unterschiedlichen Festveranstaltungen gelobt. Und Barbara Stamm habe sogar die Organisation und die personelle Bürgerbeteiligung des Fest- und Heimatabends hervorgehoben.

Und wenn auch mit der Abschussfeier das Jubiläumsjahr offiziell endete, wird es dennoch laut Festausschuss auch im laufenden Jahr noch einige Aktionen und Veranstaltungen geben. So beispielsweise eine Bilderausstellung Anfang Februar im Unteren Schloss. Ferner solle zudem noch ein "Bilderbuch" mit den schönsten Erinnerungen an das Festjahr erstellt werden.

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