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Bischberg
Urnengang

Bischberg: Dütsch und Schmitt in der Stichwahl

In 14 Tagen entscheiden die Bischberger, ob sie den Vertreter der BI oder den der CSU zu ihrem Bürgermeister wählen.
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Michael Dütsch nach der Wahl - der BI-Kandidat erzielte gut 40 Prozent der Wählerstimmen und geht nun in die Stichwahl. Foto: p
Michael Dütsch nach der Wahl - der BI-Kandidat erzielte gut 40 Prozent der Wählerstimmen und geht nun in die Stichwahl. Foto: p
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Unter den fünf Bewerbern um das Amt des Bischberger Bürgermeisters hat der 44-jährige Michael Dütsch als Kandidat der Bürgerinitiative mit Abstand das beste Ergebnis erzielt: 40,1 Prozent der Wähler stimmten für ihn, 27,84 für den CSU-Kandidaten Georg Schmitt.

Zwischen diesen beiden wird es nun am 29. März eine Stichwahl geben. Dann wird sich zeigen, wer der Nachfolger von Johann Pfister (BI) wird, der nach vier Amtsperioden aus Altersgründen nicht mehr antritt.

Aus dem Rennen ums künftige Bürgermeisteramt sind Alois Pfohlmann (SPD, 16,58 Prozent), Kreszentia Nüßlein (Grüne, 8,21 Prozent) und Raimund Meister (FFB, 7,27 Prozent). "Ich freue mich natürlich sehr", erklärte Dütsch nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Er habe durchaus ein positives Ergebnis erwartet, nach dem was er aus der Bevölkerung gehört hatte.

Nun wolle er in den 14 Tagen bis zu seiner Stichwahl noch einmal vollen Einsatz geben. Er wisse als Vertreter der Praxis, wo in der Kommunalpolitik der Schuh drückt, und nehme die Anliegen der Bürger ernst.

Auch Georg Schmitt hält sich für den Richtigen "Bischberg in eine erfolgreiche Zukunft zu führen". Er stehe für Offenheit und Transparenz, Beschlüsse und Entscheidungen müssten laut Schmitt für jeden Bürger nachvollziehbar sein.

Dass das Interesse der Bischberger auch an dieser Wahl groß war, zeigt auch die Wahlbeteiligung. Trotz Corona-Krise gaben 67 Prozent ihre Stimme ab - das sind noch einmal knapp zwei Prozent mehr als 2014.