Bamberg
Asyl

Bewohner führt durch Ankerzentrum

Ein Iraner, der seit 13 Monaten im Ankerzentrum Oberfranken (AEO) lebt, gibt bei einer Tour Einblicke in sein Alltagsleben und das seiner Bekannten.
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Der UN-Ausschuss gegen Folter hat kürzlich deutsche Ankerzentren kritisiert: Die Freiheit der Bewohner sei eingeschränkt. Abschiebungen würden unter Zwang vollzogen. Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckard Sommer, hat die Kritik zurückgewiesen. Die Kommission gehe zu weit.

Arian Baraheni, der seit 13 Monaten im Ankerzentrum Oberfranken (AEO) in Bamberg lebt, gibt bei einer Tour Einblicke in sein Alltagsleben und das seiner Bekannten. Sie erzählen von Kindern, die sich über die jüngsten Abschiebungen unterhalten. Vom Herzklopfen vor der Wand, an der Briefeingänge verkündet werden. Von Drogen und Gewalt. Vom illegalen Kochen. Auch von Dankbarkeit gegenüber den Helfern. Vor allem aber vom ständigen, zermürbenden Warten. Zum inFranken-Plus-Artikel

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