Bamberg
Jugendparlament

Bekommt Bamberg ein Jugendparlament?

Ein halbes Jahr, bevor alle volljährigen Bamberger ihren Oberbürgermeister und Stadtrat wählen dürfen, will die SPD ein Jugendparlament für alle 14- bis 18-Jährigen schaffen.
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Ein Jugendparlament wie hier in Erlangen soll nach einem SPD-Antrag auch in Bamberg entstehen. Foto: Archiv/Stadt Erlangen
Ein Jugendparlament wie hier in Erlangen soll nach einem SPD-Antrag auch in Bamberg entstehen. Foto: Archiv/Stadt Erlangen

Ein halbes Jahr, bevor alle volljährigen Bamberger ihren Oberbürgermeister und Stadtrat wählen dürfen, will die SPD ein Jugendparlament für alle 14- bis 18-Jährigen schaffen. "Auch die Jugendlichen wollen politisch gehört werden und mitbestimmen, was in ihrer Stadt geschieht", sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Stieringer. Der von den Jusos angestoßene Antrag der SPD-Fraktion sieht nicht nur die Einrichtung eines 15-köpfigen Jugendparlaments vor, sondern auch eine erste Wahl am 15. März 2020 - zeitgleich zur Kommunalwahl. Allerdings solle diese Wahl ausschließlich online stattfinden, die Kandidaten könnten ihr Profil im Internet gestalten.

OB Andreas Starke (SPD) spricht von einer "hervorragenden Idee", auch seine Herausforderer wollen die Jugend stärker eingebunden sehen. Sie setzen dabei jedoch zum Teil auf andere Ansätze.

"Ich höre aus allen politischen Gruppen: Wir wollen eine Stimme in der Stadt bekommen und ein Sprachrohr für viele andere sein", sagt Juso-Unterbezirksvorsitzende Valentina Weymann. Auch die 17-Jährige Julia Pelikan sagt: "Ich bin ein politischer Mensch und diskutiere gern, ein Jugendparlament fände ich super." JU-Kreisvorsitzende Annamaria Bauer findet hingegen: "Wir sollten lieber das Alter im Stadtrat senken und dort zu bestimmten Themen auch Jugendliche als Experten anhören."

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