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Bamberger Traditionsfirma erhält Zuwachs

Das Bamberger Traditionsunternehmen Kaspar Schulz wächst. Jetzt hat sich die Firma eine Mehrheitsbeteiligung bei der Firma Künzel in Mainleus gesichert.
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Seit über 340 Jahren fertigt die Firma Kaspar Schulz hochwertige Brauereianlagen. Foto: Kaspar Schulz
Seit über 340 Jahren fertigt die Firma Kaspar Schulz hochwertige Brauereianlagen. Foto: Kaspar Schulz

Mit Wirkung vom 1. September übernimmt die Schulz Unternehmensfamilie e.K., zu der auch das Bamberger Traditionsunternehmen Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH gehört, die Mehrheitsanteile der Künzel Maschinenbau GmbH mit Sitz in Mainleus. Die Firma Künzel zählt zu einem der führenden Hersteller im Bereich Malzhandling und Schrotereien für Brauereien.

Durch die Beteiligung an der Künzel Maschinenbau GmbH wird das Produktsegment von Kaspar Schulz um den vorgelagerten Bereich von der Malzannahme bis zur Mühle erweitert. Gleichzeitig sei man nun in der Lage, in dem Marktsegment der Mälzungsanlagen schlüsselfertige Konzepte anzubieten und sich somit neue Wachstumsmärkte zu erschließen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Das 1922 von Wilhelm Künzel in Kulmbach gegründete Unternehmen hatte zunächst seinen Schwerpunkt in der Herstellung von Maschinen und Ausrüstungsteilen für Getreidemühlen. Das Produktportfolio wurde später auf Brauerei-Schrotereien sowie Anlagenteile für Mälzereien erweitert. Künzel erzielte im Jahr 2018 mit 63 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 23,9 Millionen Euro.

Das Bamberger Traditionsunternehmen Kaspar Schulz fertigt seit 1677 in der 10. Generation Brauereianlagen mit hohen Ansprüchen an die Fertigungsqualität. Erst vor einigen Wochen wurde Kaspar Schulz bereits zum zweiten Mal mit dem Preis "TOP 100" zu einem der innovativsten, mittelständischen Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet.red

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