Bamberg
Tradition

Bamberger Silvesterlauf lockt auch noch im 42. Jahr

1973 ins Leben gerufen, entwickelte sich der Bamberger Silvesterlauf zu einem Dauerbrenner. Trotz widrigen Wetters gingen rund 500 Sportler an den Start.
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Um die 500 Sportlerinnen und Sportler starteten zum Silvesterlauf.  Foto: Carlo Schramm
Um die 500 Sportlerinnen und Sportler starteten zum Silvesterlauf. Foto: Carlo Schramm
Silvesterlauf im Hain - da erwartet der Kenner nicht Rekorde, sondern Verstetigung dieser wunderbaren Einrichtung Bambergs am letzten Tag des Jahres. Und in der Tat siegt die Tradition auch bei der 42. Auflage gegen die Herausforderung des Wetters.


Wetter schreckte nicht ab

Für die ausrichtende Leichtathletik-Gemeinschaft Bamberg (LGB) äußerte sich vor diesem Hintergrund Sportwart Carlo Schramm so: "Mich freut unsere doppelte Weitsicht damals, sich zum einen mit diesem Lauf an die Spitze der allgemeinen Laufbewegung gestellt zu haben, zum anderen dem Ereignis nicht den Charakter des Leistungssports übergestülpt zu haben.
Denn Ort und Zeit, der Hain als grünes Weichbild der Weltkulturerbe-Stadt und der Jahresausklang mit seinen Wetterspäßen sprachen für einen unverkrampften familiären Charakter des Events."

Über 500 Starter stellten sich am Donnerstag, um von LG-Vizepräsident Heinz Kuntke in die letzte Runde des Jahres geschickt zu werden.

Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lieferten trotz des feucht-kalten Wetters sportliche Qualität, denn die meisten entschieden sich für die Laufstrecke über drei Runden, was knapp neun Kilometer entspricht.
Die teilnehmerstärkste Gruppe bot die DJK Teutonia Bamberg-Gaustadt mit 54 Personen, gefolgt von der LG Veitenstein mit 28.

Ein Witzbold hatte nach drei Runden noch genug Luft, sich dem Berichterstatter gegenüber im Krischker-Format zu versuchen: "Aans zwo drei/ möcht dess es immer so löfft/fei net glei/obber immer öft'."
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