Bamberg

Bamberg: Zusätzliche Räume für die Mittagsbetreuung

Bildungsbüro-Leiter Matthias Pfeufer, Gabriele Schmitt (Verantwortliche der Mittagsbetreuung ,,Kellergeister"), AWO-Schulbetreuungs-Referentin Heike de Wit, kommissarische Schulleiterin Barbara Wellner, Bürgermeister Dr.
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Stadt schafft Lösungen für Rupprecht-, Trimberg- und Kunigundenschule sowie Gaustadt

Bildungsbüro-Leiter Matthias Pfeufer, Gabriele Schmitt (Verantwortliche der Mittagsbetreuung ,,Kellergeister"), AWO-Schulbetreuungs-Referentin Heike de Wit, kommissarische Schulleiterin Barbara Wellner, Bürgermeister Dr. Christian Lange und Werner Dippold, geschäftsführender AWO-Vorstand, (v.l.) besichtigen den Filmsaal der Rupprechtschule, der im nächsten Schuljahr für die Mittagsbetreuung genutzt wird. (Foto: Pressestelle Stadt Bamberg)


Die Familien in den Schulsprengeln Gaustadt, Rupprechtschule und Trimbergschule können aufatmen: ?Die Stadt Bamberg als Sachaufwandsträger hat die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, damit die Träger für die Mittagsbetreuung beziehungsweise Offene Ganztagsangebote dem Bedarf der Eltern entsprechend zusätzliche Betreuungsplätze zum neuen Schuljahr im September anbieten können?, sagte Schulreferent Bürgermeister Dr. Christian Lange bei einem Besuch in der Rupprechtschule am Mittwoch. Anfang des Jahres war bereits für die Kunigundenschule eine Lösung im Schulgebäude gefunden worden.

Lange dankte der Schulfamilie der Rupprechtschule, vertreten durch die kommissarische Schulleiterin Barbara Wellner und Hausmeister Rainer Karl, die den Filmsaal zur Verfügung stellen wird. So können bei den ?Kellergeistern? künftig 85 Kinder und damit 24 mehr als im laufenden Schuljahr betreut werden. In der Trimbergschule wird ebenfalls im Schulgebäude ein zusätzlicher Raum für die offene Ganztagsschule zur Verfügung gestellt. Lediglich in Gaustadt gibt es keine Lösung im Schulgebäude, sondern es wird ein Raum im rund 100 Meter entfernten ehemaligen Rathaus angemietet. ?Es ist uns als Stadt ein großes Anliegen, dass wir die Träger in die Lage versetzen, den Bedarf an Betreuungsplätzen abzudecken?, betonte der Schulreferent.

Dank intensiver Gespräche zwischen Schulfamilie, Staatlichem Schulamt und dem AWO Kreisverband Bamberg Stadt und Land als Träger der Mittagsbetreuung in den betroffenen Schulen sowie mit großer Unterstützung des Immobilienmanagements habe man kurzfristig Lösungen für das kommende Schuljahr gefunden, so Lange dankbar. Er, wie auch Werner Dippold, Geschäftsführender AWO-Vorstand dankten dem Leiter des Amts für Bildung, Schulen und Sport, Dr. Matthias Pfeufer, für seine hervorragende Organisationsleistung. ?Es ist ein Glücksfall für uns, dass mit Dr. Pfeufer ein Mitarbeiter mit hohem Engagement und viel Herzblut hier von Seiten der Stadt agiert. Dadurch können wir als Wohlfahrtsverband die Voraussetzungen schaffen, damit Eltern Familien und Beruf vereinbaren können. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, den Familien zu vermitteln, dass wir sie mit ihren Bedürfnissen nicht alleine lassen?, betonte Dippold.

Pfeufer, auch Leiter des Bildungsbüros der Stadt Bamberg, sagte: ?Bei aller Zufriedenheit mit den Lösungen für das Schuljahr 2018/2019 müssen wir den Blick auch in die Zukunft lenken. Ich bin dankbar, dass wir im Rahmen der Bildungsentwicklungsplanung durch das Team des Bildungsbüros, die Bedarfe und Zahlen so exakt ermitteln können, um für künftige Planungen handfeste Grundlagen zur Verfügung zu haben.? Weiter gesucht werde nach einer kurzfristigen Lösung für die Wunderburgschule, wo es auf dem Schulgelände keine zusätzlichen freien Kapazitäten gibt. Auch an der Heidelsteigschule übersteige der Bedarf an Plätzen der offenen Ganztagsschule das derzeitige Angebot.

Thomas Kohl, Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Bamberg, begrüßt die ?Bemühungen der Stadt Bamberg, die räumlichen Kapazitäten für ganztägige Angebote an den Bamberger Grundschulen auszuweiten. Das ist für die betroffenen Kinder und Familien sehr erfreulich.?


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Bamberg
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