Zapfendorf
Sperre

Oberfranken: Mit "Gott ist groß" beschriftet - Paket unter Autobahnbrücke sorgt für Sperrung der A73

Ein Paket mit arabischen Schriftzeichen und den Worten "Allahu Akbar" (Gott ist groß) hat am Samstagabend für eine Vollsperrung der Autobahn 73 im Kreis Bamberg gesorgt. Das verdächtige Päckchen war unter unter einer Autobahnbrücke zwischen Zapfendorf und Breitengüßbach gefunden worden.
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Ein verdächtiges Paket hielt am Samstagabend die Einsatzkräfte an der  A73 in Oberfranken in Atem: Wegen des in arabischer Sprache beschriftenen Päckchens war die Autobahn bei Bamberg für mehrere Stunden komplett gesperrt. Foto: News5/Merzbach
Ein verdächtiges Paket hielt am Samstagabend die Einsatzkräfte an der A73 in Oberfranken in Atem: Wegen des in arabischer Sprache beschriftenen Päckchens war die Autobahn bei Bamberg für mehrere Stunden komplett gesperrt. Foto: News5/Merzbach

Verdächtiges Päckchen unter Autobahnbrücke im Kreis Bamberg entdeckt: Eine Passantin hat gegen 19.30 Uhr unter einer Brücke der Autobahn 73 zwischen den Anschlussstellen Zapfendorf und Breitengüßbach Nord einen verdächtigen Gegenstand gefunden und daraufhin die Polizei verständigt.

Auf dem Karton haben sich laut Polizei arabische Schriftzeichen befunden. Außerdem sollen darauf die Worte "Allahu Akbar" ("Gott ist groß") gestanden haben.

Da zunächst unklar war, ob von dem Gegenstand eine Gefahr ausgeht und um eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen, wurde die A73 gesperrt. Die eingesetzten Streifen richteten einen Sicherheitsbereich ein und sperrten die Autobahn in dem Bereich komplett.

Spezialisten untersuchen Päckchen und geben Entwarnung: Nur eine Attrappe

Spezialisten der technischen Sondergruppe untersuchten das Päckchen und gaben schließlich Entwarnung. Es handelte sich um eine Attrappe. Erst gegen 23.45 Uhr waren die Maßnahmen beendet und die Sperre konnte aufgehoben werden.

Wer die Attrappe gebaut und unter der Autobahnbrücke platziert hat, darüber machte die Polizei bislang keine Angaben. Die Kriminalpolizei Bamberg führt die weiteren Ermittlungen.

Fotonachweis: News5/Merzbach



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