Bamberg
Wohnen

Bamberg hat sich vom Sozialwohnungsbau zehn Jahre lang verabschiedet

Es ist eine Erklärung für die dramatisch gestiegenen Bau- und Mietpreise. Bamberg hielt sich ein ganzes Jahrzehnt beim Sozialwohnungsbau vornehm zurück.
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Baulücke in einem grünen Stadtteil: das ehemalige Eberth-Gelände. Hier enstehen drei Häuser mit 39 Sozialwohnungen.  Michael Wehner
Baulücke in einem grünen Stadtteil: das ehemalige Eberth-Gelände. Hier enstehen drei Häuser mit 39 Sozialwohnungen. Michael Wehner

Es sind eigene Angaben der Stadt. und es ist gleichzeitig ein Dokument des Nichttuns. Seit 2010 wurde in Bamberg keine einzige Sozialwohnung mehr fertiggestellt.

Dies geht aus einer Anfrage hervor, die Herbert Lauer (Bamberger Allianz) an die Stadt Bamberg gerichtet hat. Gleichzeitig wurden aber 452 Sozialwohnungen aus der Bindung genommen.

Bisher noch nicht bekannt war auch die Tatsache, dass die Zeit von 2006 bis 2017 eher als schwaches Jahrzehnt des Wohnungsbaus in die Geschichte eingehen wird. Wie den Jahrbüchern der Stadt zu entnehmen ist, entstanden zwischen 2006 und 2017 bei kräftigem Einwohnerzuwachs rund 2400 Wohnungen neu. Im Jahrzehnt davor war der Zuwachs bei stagnierender Bevölkerungszahl noch rund 1000 Wohnungen höher. Erst in den letzten Monaten wurde der Bau von Sozialwohnungen wieder aufgenommen. "Der Markt regelt leider Gottes das Problem nicht", sagte BA-Stadtrat. Herbert Lauer.

Was ist mit der Sozialklausel, die der Stadtrat vor einem Jahr einführte? Ist sie ein wirksames Instrument, um den Preisanstieg zu dämpfen? Und gibt es wirklich eine Trendwende auf dem Wohnungsmarkt durch den Bau von neuen Sozialwohnungen? Antworten darauf und einen Kommentar lesen Sie hier im Premiumbereich von infranken.de.

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