Bamberg

Bamberg: Austausch auf vielen Ebenen

Otto-Friedrich-Universität gibt wichtigen Impuls für Partnerschaft Bamberg-Bedford Otto-Friedrich-Universität gibt wichtigen Impuls für Partnerschaft Bamberg-BedfordDie acht Studierenden mit Oberbürgermeister Andreas Starke (r.), Brigitte Riegelbauer (l.) und Sandra Koch (Zweite v.l.) vom Akademischen Auslandsamt der Uni Bamberg.
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Otto-Friedrich-Universität gibt wichtigen Impuls für Partnerschaft Bamberg-Bedford

Der Brexit gilt als hochkomplexes Drama in unendlich vielen Akten auf europäischer Ebene. Kommunal sind die Auswirkungen überschaubar, zumindest was die Städtepartnerschaft Bamberg ? Bedford anbetrifft. Zwar musste die Partnerstadt in England unweit von London sein Partnerstadt-Büro aus Sparzwängen bereits 2012, also lange vor dem Brexit, schließen. Der Austausch funktioniert dennoch auf vielen Ebenen. Wichtige Impulse gibt die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die seit zehn Jahren Lehramtsstudierende mit dem Fach Englisch nach Bedford vermittelt. Oberbürgermeister Andreas Starke resümiert: ?Wir bleiben überzeugter Unterstützer unserer Städtepartnerschaft und freuen uns über das studentische Engagement.?

Zum zehnjährigen Bestehen des Programms empfing Starke einen Teil der Studierenden ? sieben angehende Lehrerinnen und einen angehenden Lehrer ? am Mittwoch, 17. Juli 2019, im Rathaus. Insgesamt wechseln zu Beginn des Wintersemesters im Oktober elf an Schulen in der Grafschaft Bedfordshire. Sie arbeiten dort als Sprachassistentinnen und Sprachassistenten und werden in der Regel für den Deutschunterricht eingesetzt. Trotz des Brexits ist es darüber hinaus gelungen, dass erstmals zwei Studentinnen im Rahmen des Erasmus-Programms zum Studium an die University of Bedfordshire wechseln. Starke freute sich über die vielen Botschafter Bambergs auf der Insel und bezeichnete das Programm der Otto-Friedrich-Universität als ?wichtige Ergänzung zu allen weiteren Austausch-Maßnahmen?. In den zehn Jahren wurden, einschließlich der Studierenden des Wintersemesters 2019/20, insgesamt 87 Studierende an Schulen in Bedfordshire vermittelt.

Trotz der Schließung des Partnerstadt-Büros in Bedford sei es gelungen, ?die Partnerschaft lebendig zu gestalten?, befand Brigitte Riegelbauer, seitens der Stadt Bamberg zuständig für die Pflege der Partnerschaften. Getragen werde die Partnerschaft in Bedford von Ehrenamtlichen, die sich in der Bamberg-Bedford-Gesellschaft engagierten. So waren im Frühjahr etwa 20 Schülerinnen und Schüler des Clavius-Gymnasiums zum Austausch in Bedford. Anfang Juli konnten knapp 40 Musikerinnen und Musiker der Bedforder Wootton Upper School beim E.T.A. Hoffmann Gymnasium in Bamberg willkommen geheißen werden. Anfang September wird wieder eine Bürgergruppe mit 33 Personen aus Bedford erwartet. Und Sportlerinnen und Sportler aus Bedford lassen es sich seit Jahren nicht nehmen, in meist großer Zahl am Weltkulturerbelauf in Bamberg teilzunehmen.


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Bamberg
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