Bamberg
Geburtshilfe

Babyboom in Franken: Hebammen stehen vor Herausforderung

Während die Geburtenzahlen weiter steigen, gibt es mancherorts Probleme bei der Versorgung von Schwangeren und Entbindenden. Verschiedene Ansätze zur Lösung zeigen sowohl Staatsregierung als auch die Hebammen selbst auf.
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24000 Hebammen gibt es ungefähr in Deutschland, wie der Deutsche Hebammenverband mitteilt. Doch sind das genug?
24000 Hebammen gibt es ungefähr in Deutschland, wie der Deutsche Hebammenverband mitteilt. Doch sind das genug?
In Franken und ganz Deutschland werden immer mehr Kinder geboren. Dieser Trend bestätigt sich bereits seit einigen Jahren und scheint sich fortzusetzen. Demnach sind im Jahr 2016 in Bayern etwa 126.000 Kinder auf die Welt gekommen, alleine in Franken waren es mehr als 38.000.

Zwar wollen die meisten werdenden Mütter und angehenden Familien noch immer in einer Klinik entbinden. Aber immer mehr wählen die Möglichkeit einer außerklinischen Geburt. Zum Beispiel in einem Geburtshaus (inFrankenPlus). Deutschlandweit gibt es mehr als 120 solcher Einrichtungen, die in der Regel von Hebammen geleitet werden. Die begleiten die Frauen von der Vor- über die Nachsorge bis zur Geburt.

Weitere Optionen sind gut, weil vor allem in ländlichen Gebieten klinische Geburtshilfestationen aus finanziellen Gründen zu kämpfen haben. Die Bayerische Staatsregierung versucht defizitäre Einrichtungen mit dem "Zukunftsprogramm Geburtshilfe" (Lesen Sie mehr unter infrankenPlus) zu unterstützen und damit die Versorgung flächendeckend zu sichern.

Doch das alleine wird nicht reichen. Weil es noch immer zu wenige Hebammen gibt, ergreifen nun sogar Männerihre Chance (inFranken berichtete), ihren Platz in der einstigen Frauendomäne zu finden. So finden das die inFranken.de-User.
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