Zapfendorf
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Agenda-21-Tag zieht viele Besucher an

Ein volles Programm gab es beim Agenda-21-Tag in Zapfendorf.
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Die Feuerwehr simulierte beim Agenda-21-Tag einen Fettbrand. Fotos: Johannes Michel
Die Feuerwehr simulierte beim Agenda-21-Tag einen Fettbrand. Fotos: Johannes Michel
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Das war Timing. Als gerade die letzten Besucher die Schulstraße verließen, setzte der Regen ein. Zuvor hatten sich viele an den Ständen von Firmen, Vereinen und Einrichtungen über die lokalen Angebote am Agenda-21-Tag informiert. Und auch das Zapfendorf-Poster einer Aktionsgruppe wurde erstmals verkauft.

"ZRZ - Zapfendorf Ruckt Zamm" steht klein unten auf einem Poster, das an einem der größeren Stände am Agenda-21-Tag in Zapfendorf verkauft wird. Es sorgt dafür, dass viele Menschen ins Gespräch kommen und über die dargestellten Gebäude, Objekte oder Eigenheiten der jeweiligen Ortsteile diskutieren. Das Poster, das in verschiedenen Größen zu haben ist, dürfte nicht die letzte Aktivität der Gruppe gewesen sein.

Bereits um 10 Uhr startete der Agenda-21-Tag, auch wenn die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Volker Dittrich erst auf 13 Uhr terminiert war. Zusammen mit MdL Holger Dremel (CSU) und Gabriel Muller, Bürgermeister der Partnergemeinde Kilstett in Frankreich, sprach er Grußworte. Die Kilstetter, die mit einem eigenen Stand am Agendatag vertreten waren, hatten auch eine ganze Musikkapelle mitgebracht, die vor dem Kindergarten St. Franziskus viele Zuhörer begeisterte.

Programm bei Agenda-21

Auch der Zapfendorfer Musikverein spielte und auf der Bühne zeigten Kinder der beiden Kindergärten ihr Können. Die Feuerwehr simulierte einen Fettbrand, Bodyfit trat unter anderem mit Zumba auf, die Mädchengarde mit mehreren Showtänzen und das Tanzstudio Dancing Soul mit orientalischen Tänzen. Zu hören war der gemischte Chor des Gesangvereins Cäcilia. Von 10 bis 13 Uhr fand zudem ein Kinderflohmarkt statt.

Was steckt hinter der Idee des Agenda-21-Tages, der regelmäßig in Zapfendorf abgehalten wird? Nach der Grundidee der Lokalen Agenda 21, sparsam mit der Natur und ihren Produkten umzugehen sowie nachhaltige und umweltschonende Produkte herzustellen, sind speziell Städte und Gemeinden aufgefordert, sich an dieser Entwicklung zu beteiligen und diese zu fördern.

Nach dem Motto "global denken - lokal handeln" sind Verwaltungen und Bürger dazu aufgerufen, die globalen Probleme wahrzunehmen und diese auf die lokale Ebene vor Ort herunterzubrechen. Ziel ist es, die Zukunft zu sichern und eine nachhaltige sowie lebenswerte Umwelt zu erhalten. Der Agendatag fand in diesem Sinne bereits zum neunten Mal statt und bot Firmen, Vereinen und Einrichtungen die Möglichkeit, sich vorzustellen.

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