Bamberg
Türchen 13

Adventskalender: Eine steinerne Erinnerung

Wir öffnen täglich ein Türchen in Bambergs Vergangenheit und vergleichen einst und jetzt. Heute geht es um den Gedenkstein und das Hochhaus am Troppauplatz.
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Troppau, so hieß die  Landeshauptstadt von Sudetenschlesien. Heute liegt sie in Tschechien  und heißt Opava.  Unter den rund 15 000 Menschen, die 1945/1946 durch Flucht und  Vertreibung nach   Bamberg kamen, waren viele   aus Troppau und  Umgebung. Einige  gründeten  1958 die Heimatkreisgemeinschaft Troppau, Sitz Bamberg. 1964 wurde ein Gedenkstein am Troppauplatz aufgestellt für die  Patenschaft, die  Bamberg 1958 für  Troppau  übernahm. Gestaltet wurde die Stele  von dem   schlesischen Bild...
Troppau, so hieß die Landeshauptstadt von Sudetenschlesien. Heute liegt sie in Tschechien und heißt Opava. Unter den rund 15 000 Menschen, die 1945/1946 durch Flucht und Vertreibung nach Bamberg kamen, waren viele aus Troppau und Umgebung. Einige gründeten 1958 die Heimatkreisgemeinschaft Troppau, Sitz Bamberg. 1964 wurde ein Gedenkstein am Troppauplatz aufgestellt für die Patenschaft, die Bamberg 1958 für Troppau übernahm. Gestaltet wurde die Stele von dem schlesischen Bildhauer Engelbert Kaps, finanziert von ehemaligen Troppauern. Hans Tillig hat den Gedenkstein damals zusammen mit dem von der Joseph-Stiftung neu errichteten Scheibenhochhaus aufgenommen, das mit zweigeschossigen Mietwohnungen aufwartete (nicht im Bildband zu finden).
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Im vergangenen halben Jahrhundert hat sich Bamberg teilweise sehr stark verändert. Das Aussehen der Stadt in den 1950er- und 60er-Jahren dokumentiert der jüngst erschiene Bildband "Tilligs Stadtbilder - Bamberg 1955-1968". Wir öffnen nun täglich ein Türchen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und setzen die alten Bilder von Hans Tillig durch unsere Fotografin Barbara Herbst neu in Szene.

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